Nachlese Silvesterausschank an der Mühle

Auch in diesem Jahr fanden sich viele Menschen an der Rodenberger Windmühle in der Silvesternacht ein. Diesmal war es trocken und windstill. Deshalb standen viele Besucher vor der Mühle und genossen das Feuerwerk über der Stadt und den umliegenden Orten. Unserer Bitte im Landschaftsschutzgebiet kein Feuerwerk abzubrennen, wurde weitgehend entsprochen.

Wie kann man das Jahr in Rodenberg besser einläuten? Mit der Liebsten/den Lieben an der Seite, mit einem herrlichen Blick über Rodenberg, einen Becher heißen Glühwein oder kalten Sekt in der Hand und natürlich mit Glockengeläut…!

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Unsere Termine im ersten Halbjahr 2020

Hier eine Übersicht über unsere Termin im kommenden Halbjahr:

01.03.2010, 14.00 Uhr: Knütte Närmdach
05.03.2020, 19.00 Uhr: Jahreshauptversammlung
21.03.2020, 15.00 Uhr: Trachtenvorführung, Veranst.: Schaumb. Touristmus GmbH
28.03.2020, 14.00 Uhr: Astronomietag
21.06.2020, ab 11.00 Uhr: Bier und Weinfest an der Windmühle
26.06.2020: RoWoKi-Veranstaltung „Wie die Teufelsbrücke zu ihrem Namen kam“. Abfahrt 18.00 Uhr Hof Wulf, Anmeldung erforderlich!

Alle Veranstaltungen, soweit nicht anders vermerkt, finden im Museum statt. Beachtet unsere jeweilige Veranstaltungsankündigung an dieser Stelle und/oder in der Presse.

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Dankeschön und Silvesterausschank!

Und wieder neigt sich das Jahr dem Ende zu und ein neues beginnt. Es ist in dieser Zeit eine gute und schöne Tradition den Menschen zu danken, mit denen man sich gemeinsam im zu Ende gehenden Jahr engagiert hat.

„Es geht nicht darum, Dinge zu tun, die wir noch nie getan haben, nur um etwas Neues zu erleben. Es geht darum, Dinge zu tun, für die wir brennen!“
(© Monika Minder)

Im zurückliegenden Jahr 2019 haben wir wieder mit euch zahlreichen Vorhaben geschafft. Unvergessen – weil schön – eine Stadtführung mit 300 Personen. Ebenso (aus anderen Gründen) unvergessen das Aufräumen und Reinigen des Gewölbekellers …
All dies ist nur durch die zahlreiche Helfer innerhalb und außerhalb unseres Vereins möglich gewesen.
Wir sagen dafür herzlich Dank!

In diesem Sinne wünschen wir euch eine besinnliche, gesegnete Weihnachtszeit und einen guten, gesunden Start ins neue Jahr 2020.

Auch in diesem Jahr bieten wir zum Jahreswechsel ab 23.00 Uhr einen kleinen Ausschank in der Windmühle an. Mit der schönsten Aussicht auf unsere Stadt wollen wir mit euch dann das neue Jahr 2020 begrüßen.
Wir bieten wieder ein kleines Angebot an kalten und warmen Getränken zu günstigen Preisen an.

Die Windmühle liegt im Landschaftsschutzgebiet. Wir bitten deshalb darum, im Bereich der Windmühle kein Feuerwerk abzubrennen.

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Museumslandschaft Amt Rodenberg erhält Fördermittel des Landes …

Vor wenigen Tagen kam die Nachricht: Wir, die Museumslandschaft, sind aufgenommen in das „Niedersächsische Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen“. Es war die Schaumburger Landschaft als lokale Vergabeinstanz, die uns mitteilte, dass man erfreut sei, uns 2000€ aus dem o.a. Programm zur Verfügung zu stellen.

Vorausgegangen war, beginnend Ende August, ein recht aufwändiges Antrags-Prozedere. Dargestellt werden musste der Zweck in Form eines Projektplanes sowie eines genauen Kosten- und Finanzierungsplans. Natürlich in Verbindung mit mit Kostenvoranschlägen verschiedener Anbieter. Gefördert wurde u.a. Veranstaltungs- und IT-Technik. Eine mögliche und von uns gewünschte Verbesserung der Gebäudesituation wurde ausgeschlossen, da sich alle von uns „bespielten“ Gebäude im Besitz der Stadt befinden.

Hier im Auszug unsere Projektziele aus dem Antrag:
„Die vorhandene Veanstaltungstechnik soll durch Komponenten ergänzt werden, um der gestiegenen Veranstaltungsanzahl und -Resonanz gerecht zu werden. (…). Stadt-, Museums- und Themenführungen sollen durch Interaktion und Darstellung von Objekten auf Tablet-Computer unterstützt werden.“

Sei also gespannt auf die neue Qualität bei unseren zukünftigen Angeboten …
Besten Dank an dieser Stelle an die Schaumburger Landschaft für die nette Unterstützung bei der nicht leichten Antragsstellung!

Bildquelle: Production Resource Group AG, https://www.prg.com/

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Ein rappel-volles Ständehaus …

Es war wieder Museumsadvent und das Ständehaus war so gut besucht wie lange nicht mehr. Die Veranstaltung entwickelt sich zu einem traditionellen Termin im Rodenberger Kalender. Rund 100 Besucher und Mitwirkende fanden sich letzten Donnerstag im ältesten Gebäude der Stadt ein und lauschten den lustigen aber auch nachdenklichen Geschichten der Vortragenden.

Zu Akkordeonbegleitung von Consanze Hudalla sangen die Besucher bekannte Weihnachtslieder.
Der Abend endete mit der ein- oder anderen Tasse Glühwein oder Punsch und mit vielen persönlichen Gesprächen.

Was bleibt in Erinnerung? Ein Parfüm namens „Hero“, ein stehend vortragender Lars und ein sehr leiser Ehrenringträger …

 

 

 

 

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Julius Rodenbergs Grundstück …

Ein Besuch am (ehem.) Grab von Julius Rodenberg in Berlin Friedrichsfelde

Julius Rodenberg starb am 11. Juli 1914 und wurde beigesetzt auf dem Gemeindefriedhof in Friedrichsfelde. Das Grab ist 1973 eingeebnet worden und nicht neu belegt. „Ohne Not“, wie der Ostberliner Feuilletonist Heinz Knobloch, ein echter Fan von J. Rodenberg, 1987 in seinem Buch „Berliner Grabsteine“ angesichts der bestehenden DDR mutig schrieb, und weiter: „Denkmalschutz scheint Glücksache!“. Diese Bemerkung war zu der Zeit schon fast übermütig…

Das Rondell

Im Berlin des 19. Jahrhunderts gab es zahllose Friedhöfe, z.B. die für die Angehörigen bestimmter Konfessionen, die für die Armen, nämlich den „Gottesacker“. Für Reiche oder Angehörige bestimmter Stände gab es wiederum eigene Begräbnisstätten. Im Jahre 1881 wurde jedoch ein gänzlich neuer, nicht den bisherigen Einschränkungen unterworfene Gemeindefriedhof in Friedrichsfelde eingerichtet. Initiator war der damalige Berliner Stadtrat Dr. Ernst Friedel (1837-1918). Wir werden ihm noch einmal begegnen…

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Museumsadvent 2019

Eine Einladung an alle, die sich zu Beginn der Adventszeit einstimmen lassen möchten: Am Do. 28.11.19 um 19.00 Uhr findet wieder der beliebte und mittlerweile traditionelle Museumsadvent im weihnachtlichen Ambiente des Ständehauses statt.
Wenn der Tannenbaum leuchtet und am Kamin die Kerzen ein warmes Licht verbreiten stimmen wir uns auf die Adventszeit ein.

Entgehen wir gemeinsam dem hektischen Treiben der Vorweihnachtszeit bei schönen Geschichten, Liedern, leckeren Naschereien und heißem Glühwein in der historischen Umgebung des ältesten Gebäudes der geschichtsträchtigen Stadt Rodenberg.

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Ein Besuch in der Maschmühle

Für gewöhnlich trifft sich der Arbeitskreis Stadtgeschichte alle zwei Wochen (Termine siehe Kalender) in „Rodenberg Mitte“, um an den Rodenberger historischen Themen zu arbeiten. Manches Mal ist es auch einfach nur quatschen. Muss auch mal sein…

Am letzten Mittwoch traf sich der Arbeitskreis in der historischen Maschmühle. „Wo ist die denn?“ wird sich so mancher Leser fragen. Es ist die uralte Wassermühle an der Aue in der Nähe der Domäne. Niemand weiß derzeit, wann die Mühle entstanden ist. Sie ist auf jeden Fall viel älter als die Domäne, die sich erst nach dem großen Brand im Jahr 1859 am heutigen Ort ansiedelte.

Nach einer kleinen Wanderung wurde der Arbeitskreis vom „Müller“ Walter Meier und seiner Lebensgefährtin Petra, „die Müllerin“, mit einem tollen Frühstück empfangen. Schon der große Tisch, an dem alle 12 Anwesenden Platz fanden, ist erlebte Geschichte: ein uraltes Wehr aus Eichenholz, was Walter vor Jahren mal mit viel Aufwand und Kraft aus der Aue gezogen hat. Auch der Kamin – der viel zu früh verstorbene Redakteur Walter Münstermann beschrieb ihn mal in einem Artikel als den „größten Kamin Niedersachsens“ – war mit seinem meterlangen Brenngut beeindruckend.

Walter erzählte vom Erwerb der Mühle Ende der achtziger Jahre und dem damaligen katastrophalen Zustand. Die letzten Bewohner auf den insges. drei Etagen waren Flüchtlinge – nein, nicht aus Bosnien, Afghanistan oder Syrien – sondern Flüchtlinge, die infolge des zweiten Weltkrieges ihre Heimat verlassen mussten. Der Zustand der Mühle war Ende der Achtziger Jahre so desolat, dass ein Einsturz des gesamten Gebäudes drohte. Walter hatte den von allen Anwesenden bewunderten Ehrgeiz, die Mühle wieder zu einem bewohnbaren und gemütlichen Haus zu machen, wobei er historischen Details mit viel Gefühl erhalten hat. Ein Rundgang vom Kaminzimmer, über das Foyer, die Toilette mit Blick von der „Schüssel“ auf das tosende Wasser der Aue durch einen der ehemaligen drei Wellendurchbrüchen auf der Wasserseite, die sich daran anschließende (natürlich neu eingerichtete) Bibliothek in die im Sommer genutzten Gartenbauten rundeten den Besuch ab.

Walter sei von dieser Stelle noch einmal für sein Engagement für dieses historische Gebäude gedankt. Es hat mit seinem nun schon drei Jahrzehnte anhaltenden Wirken einen sehr alten Teil der Rodenberger Geschichte erhalten, die noch nicht einmal vollständig erforscht worden ist!

Wer mehr über die Maschmühle erfahren möchte: http://www.maschmuehle.de/

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Volkstrauertag 2019

Am 17.11.2019 ist Volkstrauertag. Die Museumslandschaft stellt ihren Ausstellungsraum wieder gern zur Verfügung. Den musikalischen Rahmen gestaltet der Posaunenchor Rodenberg unter der Leitung von Henning Bock sowie der Gitarrist und Sänger Frank Paul.

Das Programm findet ihr hier: Volkstrauertag-2019

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Merkurtransit am 11. November 2019

Der Arbeitskreis Astronomie der Museumslandschaft Amt Rodenberg lädt am 11. November auf den Amtsplatz zur Beobachtung des Merkurtransits ein. Merkur, der innerste Planet in unserem Sonnensystem, ist mit 4.900 km Durchmesser der kleinste Planet und nur wenig größer als unser Mond. Aufgrund der Nähe zur Sonne und seiner Größe kann Merkur nur selten beobachtet werden. Am 11. November zieht Merkur vor der Sonnenscheibe vorbei, ein Ereignis, dass bei uns erst im Jahre 2032 wieder zu beobachten sein wird. Da Merkur mit einer Entfernung von ca. 90 Millionen Kilometern zur Erde über zweihundert Mal so weit weg ist wie der Mond, ist auch der scheinbare Durchmesser des Merkurs etwa 200 mal kleiner als der unseres Mondes. Zur Beobachtung braucht man daher ein Teleskop mit entsprechender Vergrößerung und Sonnenfilter. Nicht nur bei der Beobachtung des Transits, sondern generell darf man nie ungeschützt mit den Augen in die Sonne sehen und sollte nur zugelassene Sonnenfilter benutzen.

Der Transit beginnt am Sonnenrand um etwa Uhr 13:35. Bis zum Sonnenuntergang wird Merkur etwa die Mitte der sichtbaren Sonnenscheibe erreicht haben. Die Sonne wird aber schon vorher von den Häusern des Amtsplatzes verdeckt sein, so daß die Beobachtung gegen 16:00 Uhr enden wird. Nutzt die gut zwei Stunden, um dieses seltene astronomische Ereignis zu sehen und um einen direkten Vergleich der Sonnengröße mit dem Planeten zu bekommen. Neben der Beobachtung des Merkurtransits, können mit einem speziellen Sonnenteleskop, das nur das Licht in einer ganz bestimmten Wellenlänge (H-Alpha) durchlässt, auch Protuberanzen am Sonnenrand beobachten werden. Eine Möglichkeit die ohne Filter sonst nur während einer totalen Sonnenfinsternis vorhanden ist.

Während dieser Zeit stehen die Sternfreunde vom Arbeitskreis auch für andere Fragen zur Astronomie, Teleskopen und Beobachtungen zur Verfügung.  Die Beobachtung ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich. Bei bedecktem Himmel fällt die Beobachtung aus. Das wird kurzfristig über diese Seite mitgeteilt.

Clear Skies
Joachim Stürck

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