Gut besuchte Lesung mit Nané Lénard …

Haben die Krimihelden Hetzer und Kruse vor kurzem noch in einem mysteriösen Mordfall an der Rodenberger Windmühle ermittelt, konnte der Ort für diese Lesung der Deisterbuchhandlung mit Nané Lénard wieder einmal nicht trefflicher ausgewählt werden.

Im historischen Ambiente des ehem. Ständehauses auf der Museumsinsel fesselte die sympathische Krimi-Autorin ihre Zuhörer/innen mit z. T. pikanten Informationen über das Leben der Fürstin Juliane aus Bückeburg. Aber auch die aktuellen und spannenden Ermittlungen des Kommissars Hetzer in unserer Region kamen nicht zu kurz.

Nané Lénard, ist mit ihren Schatten-Thrillern und den heiter-skurrilen Ostfriesen-Krimis um Oma Pusch mittlerweile im gesamten deutschen Sprachraum bekannt. Wir freuen uns sehr, sie im nächsten Jahr wieder bei uns begrüssen zu dürfen.

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Ein Stück „Kalter Krieg“ in Rodenberg…

Ein Stück Ortsgeschichte…:
Der aufmerksame Wanderer entdeckt an der Straße „Vor dem Tor“ (K 53, ehemalige B442) in Richtung Apelern einen mit einer Stahltür verschlossenen Eingang im östlichen Erdwall. Die genaue Stelle ist gegenüber des Kohleflöz kurz vor der Abzweigung nach Soldorf zu finden.
Hier handelt es nach derzeitigem Kenntnisstand um ein sogenanntes „Sperrmittelhaus“, welches Teil einer in der Straße davor vorbereiteten Sperranlage war. Diese Sperranlage bestand aus mehreren, bis zu sechs Meter tiefen Sprengschächten, die im „Ernstfall“ mit dem in Sperrmittelhaus hinter drei schweren Türen lagernden TNT-Sprengstoff versehen werden sollten. Nach erfolgter Zündung wären große Sprengtrichter entstanden, die den Vormarsch einer feindlichen Armee zwar nicht aufgehalten – doch zumindest verzögern hätten. Bei genauer Betrachtung der Straßendecke sind die ursprünglichen sechs Sprengschächte noch erkennbar.

Die Schächte waren mit Deckeln verschlossen, die Kanaldeckeln ähnlich waren. Im Unterschied dazu gab es eine gekreuzten Metalleinlage in der Oberfläche sowie eine mittige Sechskantschraube zu Sicherung. Nach deren Entfernung konnte eine Hebevorrichtung angebracht werden, denn der Deckel hatte ein Gewicht von 150 Kg.

Eine weitere Sperranlage befand sich auf der gleichen Bundesstraße Richtung Bad-Nenndorf vor der Auebrücke („Grüner Baum“). Hier erinnern noch heute (2015) mehrere rechteckige Aussparungen im Asphalt der Fahrbahn an die Anlage. Bis vor wenigen Jahren waren noch die typischen „Kanaldeckel-Attrappen“ vorhanden.

Zum Ende des Kalten Krieges gab es fast 6000 verschiedene vorbereitete Sperranlagen in der Bundesrepublik. Um Unruhe in der Bevölkerung zu vermeiden wurden die Anlagen unter großer Vertraulichkeit errichtet und von einer speziellen Bundeswehreinheit in Zivilkleidung und mit neutralen Fahrzeugen nahezu wöchentlich kontrolliert.

Insgesamt sind knapp 7000 Sperranlagen dokumentiert, die Rodenberger Sperranlagen  hier und hier. Nach dem Mauerfall wurden die Sperranlagen zurückgebaut.
Das o.a. Sperrmittelhaus ist mit Kies verfüllt. 

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Eine besondere Vorstandssitzung…

Mein Programm mit Notizen

Normalerweise berichten wir ja nicht über Vorstandssitzungen. Nicht, dass der Vorstand etwas zu verheimlichen hätte, aber eine übliche Sitzung ist nicht sehr aufregend und folgt dem Schema: eingegangene Post, Protokoll vom letzten Mal, ein paar Tagesordnungspunkte und anstehende Termine.
Trotz des monatlichen Turnus haben sich über die Monate so viele Punkte angehäuft, dass wir vor einiger Zeit eine lange Sitzung vereinbart haben. Es waren dann auch 37 Punkte abzuarbeiten, wobei dem Ein- oder Anderen noch zusätzliche Punkte einfielen.
Wir haben es in einer fünf-stündigen Sitzung geschafft und u.a. spannende Termine für das kommende Jahr festgelegt.

Besten Dank an Thomas für die leckere Bratwurst zwischendurch!

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Nie mehr etwas verpassen…

ja, das wäre schön…
Zumindest was die Neuigkeiten rund um die Museumslandschaft betreffen gibt es nun ein Angebot. Du musst dich nur bei unserem Newsletter-Services anmelden. Einfach in der rechten Seitenleiste unter „Abonniere unseren Newsletter“ mit deinem Vornamen (optional, aber wir wollen dich ja persönlich ansprechen) und deiner Mailadresse eintragen. Anschließend die eingegangene Mail mit einem Klick bestätigen und schon bekommst du automatisch Post von uns, die auf Veranstaltungen und Termine hinweist und spannende Berichte um Kultur und Historie rund um das ehem. Amt Rodenberg enthält.

Keine Angst: Es ist keine große Anzahl an News. Unser aller Mailkörbe sind ja schon voll genug. Wir glauben deshalb nicht, dass sich jemand abmeldet, aber wenn doch: Jede News-Mail enthält ganz DSGVO-konform den entspr. Link. 
Als Voraussetzung für den Service wurde die Web-Seite auf verschlüsselte Übertragung (https, zu erkennen am Schloss in der URL-Leiste) umgestellt. Die Datenschutz-Erklärung wurde entsprechend umgebaut und wenn nach deutschem Recht nicht abschließend geklärt, haben wir vorsichtshalber auch den eher als lästig empfundenen Cookie-Hinweis eingebaut.

Noch etwas ist neu, aber ihr habt es natürlich schon bemerkt:
Vom höflichen „Sie“ als Anrede wechseln wir in ab diesem Beitrag auf das vertrauliche „Du“.

Zufällig ist es der 50. Beitrag seit der letzten Vorstandswahl vor ca. zwei Jahren…

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Nachlese: Ein außergewöhnlicher Stadtrundgang…

Gewöhnlich haben die von uns angebotenen Stadtrundgänge unter 20 Teilnehmer. Damit sind wir ja zufrieden, denn die Teilnehmer beweisen wahres Interesse an der Geschichte unserer Stadt. Gestern haben wir insgeheim schon mit ein paar mehr Besuchern gerechnet. Die Ankündigungen in der Presse waren auch für alle Seiten recht vielversprechend…

Es waren dann rund 200, die Presse schrieb von 300 Besuchern (!), die sich für den verheerenden Stadtbrandes vor 160 Jahren interessiert haben. An der ersten Station, in der Echternstraße vor dem Alten Brauhaus, wurde es schon eng. Noch enger wurde es jedoch in der Alten Amtsstraße, in der sich die Teilnehmer um den mit Musik und Geräuschen untermalten Vortrag und die gezeigten Bilder drängelten. Von „Gänsehaut-Feeling“ war die Rede nach der Schilderung des Brandes aus der Sicht einer damals betroffenen Familie.

Im Museum besuchten viele Teilnehmer die Sonderausstellung zum Brand. Fast noch mehr bückten sich zu den anderen Exponaten, wie die der Trachten oder zur Stadtgeschichte herunter. Der ein- oder andere verirrte sich auch in der Julius-Rodenberg-Ausstellung. Da wurde klar: Die sind zum ersten Mal im Museum! 

Nachberichterstattung der örtl. Presse:

Wenn Kulturhistorie so funktioniert haben wir an diesem Abend nicht viel falsch gemacht….

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Der älteste Raum in Rodenberg

Welches ist das älteste Haus in Rodenberg? Über diese Frage gab es schon lange Diskussionen…
Der Fokus liegt häufig auf den Wohnhäusern in der Langen Straße und der Echternstraße. Das Ständehaus als letztes Relikt des Schlosses geht auf das 15. Jahrhundert zurück und das Kellergewölbe dürfte noch älter sein, denn dieser Keller wurde auf Fundamenten eines noch älteren Vorgängerbaus gegründet. So stehen die heute sichtbaren sechseckigen Säulen des Gewölbes auf noch älteren achteckigen Säulenfundamenten. 

Auf jeden Fall eine spannenden Geschichte, die noch viele offene Fragen lässt. Keine Frage ist indes, dass der Gewölbekeller einer der schönsten Räume in Rodenberg ist. In einer aufwändigen Aktion wurde er an diesem Wochenende mithilfe der Freiwilligen Feuerwehr aufgeräumt und gereinigt.

In der Vergangenheit wurde dieser schöne Raum nur selten geöffnet. Am 11.10. – dem Stadtbrand-Event, dürfen Sie nun als erste Besucher ihre Bratwurst mit kühlen Getränken in diesem wundervollen Ambiente genießen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Die gute alte Zeit – Ein Leben mit und in der Schaumburger Tracht

Eine Vorführung über die Schaumburger Tracht und Erzählungen über das Leben mit und in dieser Tracht. Von der Wiege bis zum Grab. Was hat es auf sich mit alten Traditionen ?

Die Vorführung findet im Museum Ro denberg statt, wo in einer anschaulichen Ausstellung die Trachten näher gebracht werden. Der Vortrag wird mit Kaffee und Kuchen versüßt.

Eine Anmeldung ist aufgrund einer Mindesteilnehmerzahl bis 2 Tage vorher bei Dagmar Eynck, Tel 0 50 43 – 76 47 oder Email: duck_anton@yahoo.de erforderlich. Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Tanz- u. Trachtengemeinschaft Apelern e.V. und der Museumslandschaft Amt Rodenberg e.V. innerhalb des Programms des Landsommers 2019 statt.

Sonntag, 13.10.19 15.00 Uhr Dauer ca. 2 Stunden
Kosten pro Person 4,- EUR (+ Kaffee und Kuchen extra)

 

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Vor 160 Jahren: Ein verheerender Brand in der Stadt Rodenberg.

Im November 1859 kam es zu einer Brandkatastrophe, die das bis dahin mittelalterlich geprägte Bild der Stadt entscheidend verändert hat. Ausgehend vom „Großen Brauhause“ in der Echternstraße wurden zahlreiche Bürgerhäuser aber auch das Rathaus, die Vorburg mit Amts- und Domänenhof sowie das Schloss in Schutt und Asche gelegt.

Die Museumslandschaft Amt Rodenberg e.V. und die Freiwillige Feuerwehr Rodenberg möchten gemeinsam an das Ereignis am 11. Oktober 2019 erinnern. Es soll dem Verlauf des Feuers mit Geschichten, kleinen Feuerwehrübungen und Erklärungen gefolgt werden.

Durch den Brand zerstört: Das ehem. Schloss Rodenberg

Fragen wie: Warum hat sich das Feuer so schnell ausgebreitet? Warum hat über neun Stunden gebrannt und warum haben Pioniere aus dem Königreich Hannover letztlich zu Eindämmung des Feuers beigetragen sollen beantwortet werden. Optische und akustische Effekte werden das damalige Geschehen dem kleinen und großen Besucher näher bringen. Die Veranstaltung endet am Museum, wo nicht nur eine kleine Sonderausstellung wartet, sondern auch fürs leibliche Wohl gesorgt ist.

Beginn ist am Fr. den 11.10.2019 um 19.00 Uhr, Treffpunkt ist am „Große Brauhaus“ in der Echternstraße 19. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenlos (um Spenden wird gebeten).

Update: Einen sehr ausführlichen Vorbericht zur Veranstaltung vom Schaumb. Wochenblatt:

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Termine 2. Halbjahr 2019

Nach einem überaus vollem Terminkalender im 1. Halbjahr wird es im zweiten Halbjahr etwas ruhiger bei unseren öffentlichen Veranstaltungen. 

„Große Kino“ erwartet die Rodenberger am 11. Oktober um 19.00 Uhr. Anlass ist der verheerende Stadtbrand vor 160 Jahren, der das bis dahin mittelalterlich geprägte Stadtbild zerstörte. Gemeinsam mit der Freiw. Feuerwehr Rodenberg wollen wir einen Einblick geben in die Ursachen, Hintergründe und Folgen der damaligen Katastrophe. Achten Sie auf die Ankündigungen in der örtlichen Presse oder an dieser Stelle. 

Am 02. November können Kinder noch einmal Kerzen ziehen im Museum. Es ist eine Veranstaltung im Rahmen der Rowoki.

Am 28. Nov. findet wieder der beliebte Museumsadvent statt und am 31.12.2019 sehen wir uns zum allerletzten Mal in diesem Jahr an der Windmühle zu einem kleinen Umtrunk.

Natürlich gibt es auch weiterhin unsere regelmäßigen Termin: In den geraden Kalenderwochen trifft sich Mittwochs um 09.30 Uhr der Arbeitskreis Stadtgeschichte in „Rodenberg-Mitte“. In den ungeraden Kalenderwochen treffen sich Mittwochs um 09.30 Uhr einige Interessierte, die sich mit der Inventarisierung unseres Museumsbestandes beschäftigen. Derzeit ist es spannend, denn wir durchforsten gerade das Dokumentenarchiv.
Wenn Sie interesse an einer Mitarbeit haben senden Sie uns eine eMail

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Sommertreffen der Schaumburger Landfrauen

Zu alljährlichen Sommertreffen trafen sich die Vorstände der Schaumburger Landfrauen in diesem Jahr im Ständehaus in Rodenberg. Der örtliche Landfrauenverein mit Marina Gellermann an der Spitze wurde dabei unterstützt von der Museumslandschaft Amt Rodenberg. 

 

Einen Einblick in die gelungene Veranstaltung gibt der Artikel der Schaumburger Nachrichten v. 12.08.2019.

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