Bräuche und Feste ….

…. in der Winterzeit

31.12. Silvester


von 1247

Biographie:
* 285         + 31.12.355
Silvester war von 314 – 355 Bischof von Rom und somit Papst Silvester I

Legenden:
Silvester soll Kaiser Konstantin vom Aussatz geheilt haben.
337 soll Papst Silvester den Kaiser auf seinem Totembett getauft haben.

31.12.  /  01.01 
Zum Jahreswechsel,
der immer einen Rückblick auf das alte Jahr und
eine Vorschau auf das neue Jahr beinhaltet,
gehört der Römische Gott Janus, der für den Anfang und das Ende stand.

Janus, der Gott mit den zwei Köpfen will ausdrüchen,
dass der Ältere zurück schaut und der Jüngere in die Zukunft.
Der Bischof Januarius von Neapel und Benevent ist als Märtyrer 305 gestorben.
In unserer Monatsbezeichnung Januar findet man Spuren, die auf diese Beiden  hinweisen.

01.01.   –   Neujahr

Das Datum soll der Zeitpunkt für die Beschneidung und
Namensgebung Jesu sein.

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Bräuche und Feste ….

…. in der Winterzeit

25.Dezember

Wir feiern am 24/25.Dezember die Geburt von Jesus.

Im Römischen Reich gab es verschiedene Religionen,
aber eines war ihnen gemeinsam.
Zur Zeit der Wintersonnenwende wurde gefeiert

Sol Invictus

Im Römischen Reich wurde der Sonnengott Sol Invictus verehrt.
Die Wurzeln gehen auf den syrischen Baalkult zurück.
Er war ein Sturm- und Fruchtbarkeitsgott der Westsemiten.
Der römische Kaiser Aurelian hat nach einem Sieg über die
palmyrenischen Truppen im Jahre 272 den 25.Dezember als Geburtstag
des unbesiegbaren Sonnengottes-Sol Invictus- erklärt.
Im 3.Jahrhundert gab es Bestrebungen den Sonnenkult als
Staatsreligion im Römischen Reich einzuführen.
Die Abbildung des Sonnengottes wurde oft verwendet.

In Ägypten wurde die Göttin Isis verehrt. Nach einem zwölftägigen Geburtsfest brachte Isis in der Nacht vom 5.zum 6.Januar
der Horusknaben zur Welt.

Die Skulptur der Isis mit Horus lässt den Schluss nahe das sie eine Vorbildfunktion für Marienabbildungen haben könnte.

Mithraskult

Mithra war ein seit ca. 1000 v.Chr. im Iran und in Phrygien verehrter  Sonnengott. Mithra wurde als unbesiegbarer Gott des himmlischen Lichtes,als Gott der Fruchtbarkeit, Schöpfer der Welt und einer neuen Ordnung betrachtet. Für Soldaten war Mithra das leuchtende Vorbild.
Er wurde in geheimen Riten in unterirdischen Heiligtümern am ersten Wochentag, der nach dem Sonnengott benannte Sonntag, verehrt.
Sein Geburtsfest feierte man zur römischen Zeit der Wintersonnenwende am 25.Dezember. Im Mittelpunkt der Riten stand die Opferung des Urstieres,
aus dessen Blut alles Leben entstanden seien soll.

Saturnalia

In Rom feierte man in der Zeit vom 17.biszum 24.Dezember
die Saturnalien zu Ehren des Saturns,dem legendären ersten König von Latium. Er soll den Ackerbau eingeführt haben. Zu den Feierlichkeiten gehörte die Opferung eines jungen Schweines im Tempel des Saturns auf dem Forum, ein Essen auf Staatskosten, Gerichte, Schulen, Laden… hatten geschlossen, auch die Sklaven waren an dem Tag frei und wurden von ihren Herren bedient. Auf dem Saturnalienmarkt kaufte man dünne Wachskerzen, Wachs- oder Tonpüppchen und verschenkte sie mit guten Wünschen.

Ein Fest kommt hinzu!
Als Gegengewicht zu diesen Festen hat der Kirchenvater Hippolytos
bereits 217 das Weihnachtsfest als Geburtsfest Christi in seiner
römischen Gemeinde vorübergehend eingesetzt.
Im Jahre 354 setzte der römische Bischof Liberius
das Geburtsfest Christi offiziell auf den 25.Dezember fest.

 

 

 

 

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…. in der Winterzeit

21.12. Thomas

Biographie:
Jünger und Apostel Jesus

Überlieferung:
Nach der Kreuzigung und der Auferstehung von Jesus soll Thomas gesagt haben: Ich glaube erst, dass der Herr auferstanden ist, wenn ich meine Finger in seine Wunden
legen kann. Und so geschah es. Von dieser Überlieferung leitet sich die Redewendung: „Ungläubiger Thomas“ ab.

Schutzheiliger:
Thomas gehört nicht zu den Schutzheiligen.

Bräuche:
Am 21. Dezember ist nach dem Gregorianischen Kalender die Wintersonnenwerde.
Es ist der kürzeste Tag und die längste Nacht. Man glaubte die Zeit steht still – alle Räder stehen still – Es durfte nicht mehr gesponnen werden…
Die „12 Rauen Nächte beginnen“

Vorchr. Wurzeln:
Wotan und die „Wilde Jagd“ ziehen durch die Lüfte.

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13.12.    Tag der Lucia

   

Biographie:
Lucia soll um 300 nach Chr. in Syrakus auf Sizilien gelebt haben.
Sie soll eine mildtätige und gläubige Jungfrau gewesen sein.

Legenden:
Lucia heilte ihre schwerkranke Mutter und muss sich wegen
übler Nachrede ihres Bräutigams vor Gericht verantworten.
Sie bleibt standhaft und stirbt den Märtyrertod.

Ein Freier war von ihren Augen bezaubert. Luzia wollte dem
Werben nicht nachgeben. Sie riss sich die Augen heraus und
sandte sie ihm in einer Schale.

Schutzheilige:
Italien, in Dalmatien bei Augenkrankheiten.
In Dalmatien und Slowenien spielt sie für Mädchen die gleiche
Rolle wie der Nikolaus für Jungen.

Bräuche:
Julius Cäsar führte den Julianischen Kalender ein. Dieser hatte
zu viele Schaltjahre, dass die Wintersonnenwende sich immer
weiter verschob und am 13.12 der kürzeste Tag war. In Schweden
treten Mädchen als Luziabraut auf. In manchen Gegenden
erscheint sie in der Luziennacht mit dem Heer der Geister und Hexen.

Vorchr. Wurzeln:
Verbindung zu Frau Holle und Wodan.

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…. in der Winterzeit

Am 6.Dezember ist Nikolaustag

Biographien:
Es gibt zwei Personen, denen dieser Tag gewidmet ist.
1. Nikolaus Bischof von Myra — *270 in Patara in Lykien — ⴕ 6. Dezember 345?
2. Abt Nikolaus von Sion Bischof von Pinara — ⴕ 564

Legenden:
In Myra herrschte eine Hungersnot und als im Hafen ein Schiff mit Getreide für einen anderen Hafen anlegte, bat Nikolaus den Kapitän um 100Scheffel Getreide. Er versicherte, dass die Ladung am Zielhafen wieder vollständig sei.
Ein Schiff mit drei Pilgern war in Seenot geraten.
Nikolaus übernahm das Ruder, stillte den Sturm und
brachte das Schiff sicher in den Hafen.

Ein reicher Kaufmann war verarmt und konnte für seine drei Töchter keine Aussteuer bezahlen, sodass er sie zu „Liebesdiensten“ auf die Straße schicken musste. Nikolaus hatte ein großes Vermögen von seinen Eltern geerbt. Als er von der Not der jungen Frauen hörte, warf er dreimal einen  Beutel mit Gold – drei goldene Äpfel –
ins Haus der Verarmten.

Drei Schüler übernachteten in einer Herberge. Als sie schliefen tötete der Wirt die drei und steckte sie in ein Pökelfass. Am nächsten Tag rastete Nikolaus an selben Ort. Als man ihm Pökelfleisch servierte, erkannte er die Greultat und zog die drei Schüler wieder aus dem Pökelfass.

Schutzheiliger:
in Lothringen, Russland, Spanien, Italien, New York, Amsterdam, der Seefahrt, Brückenbauer, Kaufleute, Händler der Bäcker, Apotheker, Tuchmacher, unschuldig Gefangener, Diebe und fahrenden Leuten

Bräuche:
Kinder zu Nikolaus beschenken – dieser Brauch ist älter, als Geschenke zu Weihnachten
Beginn der zweiten Schlachtzeit

Vorchr.Wurzeln:
Seine wilden Begleiter können evtl.in Verbindung zu Wotan gesehen werden.
Ahnenkult

 

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…. in der Winterzeit

Am 04.12. ist der Barbaratag

Biographie:
Barbara war die Tochter eines reichen Nikomediers aus Dioskuros (heute Izmit)
und lebte im 3.Jahrhundert. Von ihrem Vater soll sie im Jahre 305 nach Chr.
enthauptet worden sein.

Legende:
Barbara war eine sehr schöne und kluge junge Frau.
Ihr Vater wollte sie von der Außenwelt abschirmen und sperrte sie in einen eigens für sie gebauten Turm. Viele junge Männer hielten um ihre Hand an, doch sie wies diese zurück. Barbara nahm den christlichen Glauben an und beschloss als Eremitin in einem Badehaus zu wohnen, das ihr Vater erbaut hatte. Dort ließ sie ein drittes Fenster einbauen,
um die Dreifaltigkeit des christlichen Glaubens zu symbolisieren.
Als ihr Vater das erfuhr, beschloss er seine Tochter zu töten.
Auf der Flucht öffnete sich vor Barbara ein Felsen.
Sie versteckte sich in der Felsenhöhle, wurde aber von einem Hirten verraten. Barbara wurde gefangen genommen. Es verfing sich ein Zweig in ihrer Kleidung.
Sie wurde zum Tode verurteilt und gefoltert.
Ihr Vater selbst enthauptete die Tochter und wurde danach vom Blitz erschlagen.
Der Zweig, der sich an ihrer Kleidung verfangen, begann zu blühen.

Schutzheilige:
Barbara ist die Schutzheilig bei Blitz und Donner, der Bergleute, der Artillerie, der Verwundeten, der Gebärenden und der Sterbenden.

Bräuche:
Am 4.Dezember geschnittene Zweige von Obstbäumen-, Kirschbäumen- blühen
zu Weihnachten.

Vorchr. Wurzeln:
Fruchtbarkeitszauber

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…. in der Winterzeit

30.11.   –   Andreas aus Bethsaida

Biographie:
Andreas war der Bruder von Petrus und lebte als Fischer am See Genezareth.
Er war ursprünglich ein Schüler von Johannes dem Täufer.
Andreas ist in Patras (Peleponnes) gekreuzigt.
Andreaskreuz

Legenden:
Zitat: Markus 1.16
Da er ( Jesus ) aber an dem Galiläischen Meer ging,
sah er Simon und Andreas, seinen Bruder, dass sie ihre Netze ins Meer warfen;
denn sie waren Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach!
Ich werde euch zu Menschenfischern machen.

Schutzheiliger:
Kleinasien, südl. Russland, Ungarn, Polen, Nationalheiliger Schottlands

Bräuche:
Sein Namenstag fällt auf das Ende des Kirchenjahres
und in der Andreasnacht gab es Silvester ähnliche Bräuche.

Vorchr. Wurzeln:
Orakeln – die Zukunft befragen in Liebesangelegenheiten

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Alle Jahre wieder ….

…. das ist nicht nur eine bloße Redensart, sondern eher ein Versprechen – ein Versprechen auf Tradition, Beständigkeit und Wiederkehr. Deshalb hat die Museumslandschaft Amt Rodenberg erneut pünktlich zur  Adventszeit einen Weihnachtsbaum vor der Rodenberger Windmühle aufgestellt.

Jedoch ist es derzeit nur ein stattlicher grüner Tannenbaum. Hier kommt nun die Rodenberger Gemeinschaft wieder zum Tragen.

Die Museumslandschaft lädt herzlich dazu ein, aus dem grünen Tannenbaum einen Weihnachtsbaum zu machen – einen Weihnachtsbaum für uns ALLE.

In der gesamten Adventszeit haben Sie Gelegenheit, den Baum vor der Windmühle zu schmücken. Jeder von uns hat doch ein, zwei Baumkugeln

oder Dekoanhänger in der Weihnachtskiste liegen, die aussortiert gehören. Beim nächsten Spaziergang hängen Sie diese an unseren gemeinschaftlichen Weihnachtsbaum und ein Teil ums andere wird der Baum immer schöner anzuschauen.

Die Museumslandschaft wünscht viel Eigenkreativität und Vergnügen.

Ein herzliches Dankeschön an Fam. Tegtmeier für die Baumspende.

 

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…. in der Winterzeit

25.11. – Katharina von Alexandria

Biographie:
Katharina soll die Tochter des Königs Costus von Alexandria gewesen sein.
Sie soll viele, auch die Frau des Kaisers Maximus zum Christentum bekehrt haben.
310 soll sie als Märtyrerin enthauptet worden sein.
Es gibt keine Belege für ihre historische Existenz.

Legenden:
Um durch Katharinas Tod viele andere Christen abzuschrecken, sollte sie gerädert werden. Vier mit Eisen beschlagene Räder, die sich gegeneinander drehten, sollten ihren Körper zerreißen. Katharina betete und ein Engel erschien. Er zerstörte das Folter-werkzeug und viele Menschen wurden bekehrt.

Der Legende nach wurde Katharina enthauptet und Engel brachten ihren Leichnam auf den Berg Sinai, wo heilkräftiges Öl aus ihren Gebeinen floss. Über ihrem Grab errichtete man später das Katharinenkloster.

Schutzheilige :
der Studenten, Gelehrten, Müller, Schleifer und der Spinnerinnen.
Sie gehört zu den 14 Nothelfern.

Bräuche:
Kathrein stellt den Tanz ein- Ende der Tanzvergnügen Thorner Kathrinchen-Kekse

 

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Mehr davon ….

…. in unserer Galerie.

Fotografiert von Roland Kramer.

 

 

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