Nachgehakt …

Oft gibt es Reaktionen oder nennenswerte Ergänzungen zu den jeweiligen Themen. In jedem Fall sind die Nachwirkungen unserer News es wert, dass über sie berichtet wird:

Beginnen wir mit dem hier genannten ältesten Artikel vom 01.11.2019. Unter dem Titel „Rätsel um „Drei Steine“ gelöst …“  berichteten wir historisch hoffentlich schlüssig über die Namensgebung der Kreuzung. Die Schaumburger Nachrichten schloss sich offenbar unserer Meinung an und berichtete mit Bezug auf unseren Artikel ausführlich am 18.01.2020.

Am 20.11.2019 gab es einen ausführlichen Artikel „Julius Rodenbergs Grundstück …“.  Über einen Besuch auf dem Gemeindefriedhof Friedrichsfelde und einem bislang unbekannten Foto von der Grabstelle Julius Rodenbergs. Die Schaumburger-Wochenblatt-Beilage „Tu Huus“, welche in dankenswerterweise Weise oft mit historischen Artikel von Bernd Althammer befüllt wird, nahm sich am 08.02.2020 ausführlich unseres Themas an.

„Museumslandschaft Amt Rodenberg erhält Fördermittel des Landes …“. Das war unsere Schlagzeile vom 12.12.2019. Am 16.01.2020 berichteten die Schaumburger Nachrichten zu dem Thema. Allerdings ist uns in der News ein Fehler unterlaufen: Wir haben nicht 2.000€ bekommen, sondern 2.500€! Der Fehler war in unserem Artikel genauso wie natürlich in dem Presseartikel ….
25% der Beschaffungen müssen wir übrigens aus eigenen Mitteln aufwenden.

Gerade mal vor gut einer Woche, am 01.02.2020 berichteten wir über die Veränderungen an der Rodenberger Bahnhofstraße unter dem Titel: Ein Stück Rodenberger Eisenbahngeschichte …
Hierzu gab es bislang noch keinen Presseartikel ;o)
Die Wirklichkeit hat die Nachricht überholt. Wie angekündigt ist das Waagehäuschen weg und der Rest der alten Bebauung ist abgerissen. Es ist nicht wirklich schade drum. Besten Dank an dieser Stelle an den Investor, der uns frühzeitig informiert und uns auch jede Gelegenheit zur Information und einer eventuellen „Rettung“, in welcher Form auch immer, gegeben hat.

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Ein Stück Rodenberger Eisenbahngeschichte …

Rodenberg erhielt spät Zugang zum Eisenbahnnetz. Erst 1904 wurde der erste Abschnitt der „Süntelbahn“ zwischen Bad Nenndorf und Lauenau eröffnet. Im Juni 1905 stand die gesamte Strecke zwischen Bad Nenndorf und Bad Münder zur Verfügung.
Bereits 1968 wurde der Personenverkehr eingestellt und im Jahr 1988 auch der Güterverkehr. 1989 begann der Streckenabbau. Ausführliche Informationen über die ehem. Bahnstrecke gibt es hier.

An die Eisenbahn erinnert in Rodenberg der Straßenname „Bahnhofstraße“ und derzeit noch ein kleinen Häuschen: Das Waagehäuschen einer sogenannten Brückenwaage. In Bahnhofsnähe gab es immer was zu wiegen. Einmal leer und einmal voll fuhren die Bauern oder Fuhrunternehmer mit ihren Fahrzeugen über die Waage und bekamen einen kleinen Streifen als Ausdruck, um die Differenz (Netto) zwischen „leer“ (Tara) und „voll“ (Brutto) – zu ermitteln.
1980 muss sie noch in Betrieb gewesen sein, davon zeugen zahlreiche Ausdruckstreifen. Die „Brücke“, also die Fläche, auf der leere bzw. beladene Fahrzeuge gewogen wurden ist schon lange nicht mehr sichtbar.

Hersteller unserer Waage ist die Fa. Essmann oder Eßmann aus Ottensen. Nein, nicht Ottensen in Schaumburg, sondern Hamburg Ottensen. Die Fa. gibt es bis heute.

Das Grundstück, auf dem die Waage sicherlich schon lange steht, wird nun bebaut. Damit muss sie verschwinden. Sie wird zukünftig einen Platz in einem privaten Garten finden.

Die „lokale Agenda“ hat sich Anfang der 2000er Jahre bemüht, die ehemalige Bahnstrecke als Radweg zwischen Bad Nenndorf und Bad Münder einzurichten. Es wäre heute sicherlich ein touristisches Highlight. Der Besucher aus Hannover hätte mit seinem E-Bike und der S-Bahn bis Bad Nenndorf fahren, um dann – nach einem erlebnisreichen Tag  – wieder mit einer S-Bahn von Bad Münder wieder nach Hannover fahren zu können.

Hätte, hätte, …. denn das Projekt ist gescheitert an wenigen Euros und einer Kommunalpolitik, die damals nicht in der Lage war über Kreisgrenzen hinwegzuschauen …

Um die erste Version dieses Artikels entspann sich eine muntere Diskussion um den Begriff „Tara“. Ja, wenn die Schulzeit schon ein paar Tage her ist.
Ich hoffe die Korrektur ist nun richtig…

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Die Chronisten …

Die Stadt Rodenberg ist in der glücklichen Lage über mehrere Chronisten der Stadtgeschichte zu verfügen.

  • Zu allererst ist natürlich Adolf Mithoff (1842-1926) zu nennen. Von Beruf war er Knopfmacher – einer der letzten. Neben seinem Beruf war er viele Jahre Ratsmitglied und er erforschte die Rodenberger Geschichte. Im Alter von 67 Jahren gab Mithoff die Knopfmacherei auf und begann seine Forschungsergebnisse aufzuschreiben. So entstand die Rodenberger Chronik, das bis heute wichtigste und umfangreichste Werk zur Rodenberger Geschichte. Sie erschien erstmals 1912.
  • Anlässlich der Feier zu den 375 Jahren Stadtrechte im Jahr 1990 gab der Rat der Stadt an Herrn Hardy Kramperts den Auftrag, Mithoffs Chronik fortzuschreiben. Entstanden ist ein wertvolles, weil ergänzendes Werk zu Mithoffs Schilderungen.
  • Auch der in Grove geborene Itzig Behrend (1766-1845) kann zu den Rodenber­ger Chronisten gerechnet werden. Er zeichnete über die Jahre um 1805-1850 die Familiengeschichte, aber auch die der jüdischen Gemeinde in Rodenberg auf.
  • Letztendlich gehört auch aber Julius Rodenberg zu den Chronisten. Jenseits des siebzigsten Lebensjahres verfasste er seine Erinnerungen „Aus der Kindheit“ und lässt uns Einblick nehmen in den spannenden Zeitraum von ca. 1840-1860 Rodenberger Geschichte.

In einer neuen Stele auf halber Treppe zur Empore ist eine kleine Ausstellung diesen Chronisten gewidmet. Alle erschienenen Werke und Auflagen sind mit kleinen Erläuterungen ausgestellt.
Alle? Nein, Julius Rodenbergs „Aus der Kindheit“ hat das Museum nach langer Suche bislang nicht im Original von 1907 erwerben können.
Hast du vielleicht eins?

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Frühstück als Dankeschön!

Während der Öffnungszeiten werden das Museum und seine Ausstellungen vom Museumsdienst betreut. Das sind Mitglieder der Museumslandschaft, die ehrenamtlich Samstags und Sonntags von 15:00-17:00 Uhr im Museum und auch bei den Walltürmen den Besuchern die Möglichkeit zum Betrachten der Ausstellungen geben.

Derzeit ca. 15 Personen ermöglichen es uns, dass ausschließlich ehrenamtlich arbeitende Museum zu den Öffnungszeiten offen zu halten. Heute gab es als kleines „Dankeschön“ ein Frühstück im Museum. Es waren ein paar entspannte Stunden und es gab auch wieder viele Neuigkeiten.

Besten Dank noch einmal!!!

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Ein Luftkrieg über Rodenberg?

 

 

 

 

Zugegeben: Es ist kein kulturhistorisches Thema. Aber vielleicht wird es mal eins…

Als Rentner führe ich meinen Hund täglich in der Rodenberger Feldmark aus. Manches mal ist es auch umgekehrt… Sei’s drum. Da kommt es auch mal vor, dass über uns ein Flugzeug fliegt. Nicht ungewöhnlich für unsere Stadt, denn der Airport Hannover ist nah. Ungewöhnlich nur dann, wenn der gleiche Flieger 10 Minuten später schon wieder da ist. Und 10 Minuten später wieder…

Nun haben wir ja heute unsere mobile Nachrichtenzentrale in der Tasche. Handy rausgeholt und  Flightradar24 aufgerufen. Die App trackt Flugzeuge in Echtzeit. Die App zeigt, das ein „Learjet 35“ zig-Mal ein Rechteck über Schaumburg fliegt.
Leider ist keine Start- und Zielort angegeben aber verfolgt man die Anfluglinie aus dem Norden, landet man in Hohn, ein militärischer Flugplatz in Schleswig-Holstein. Dort ist die Maschine gestartet und dort ist der Sitz der GFD, Gesellschaft für Flugzieldarstellung. Die fliegen als „feindliches Ziel“ für die Bundeswehr, die diese dann bekämpfen können. Die militärischen Flugzeuge/Hubschrauber, die sicherlich im Spiel sind bleiben unsichtbar. Sie senden nicht das entspr. Signal. Wäre ja auch zu einfach für den „Feind“. Es ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass die Abwehrmaßnahmen virtuell geführt werden.

Aufnahme von einem Montag. Restalkohol?

Das Ganze findet schon seit min. November 2019 immer Montags und Donnerstags zwischen ca. 09.00 und 11.00 Uhr statt. Einfach mal in den Himmel schauen.

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Nachlese Silvesterausschank an der Mühle

Auch in diesem Jahr fanden sich viele Menschen an der Rodenberger Windmühle in der Silvesternacht ein. Diesmal war es trocken und windstill. Deshalb standen viele Besucher vor der Mühle und genossen das Feuerwerk über der Stadt und den umliegenden Orten. Unserer Bitte im Landschaftsschutzgebiet kein Feuerwerk abzubrennen, wurde weitgehend entsprochen.

Wie kann man das Jahr in Rodenberg besser einläuten? Mit der Liebsten/den Lieben an der Seite, mit einem herrlichen Blick über Rodenberg, einen Becher heißen Glühwein oder kalten Sekt in der Hand und natürlich mit Glockengeläut…!

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Unsere Termine im ersten Halbjahr 2020

Hier eine Übersicht über unsere Termin im kommenden Halbjahr:

01.03.2010, 14.00 Uhr: Knütte Närmdach
05.03.2020, 19.00 Uhr: Jahreshauptversammlung
21.03.2020, 15.00 Uhr: Trachtenvorführung, Veranst.: Schaumb. Touristmus GmbH
28.03.2020, 14.00 Uhr: Astronomietag
21.06.2020, ab 11.00 Uhr: Bier und Weinfest an der Windmühle
26.06.2020: RoWoKi-Veranstaltung „Wie die Teufelsbrücke zu ihrem Namen kam“. Abfahrt 18.00 Uhr Hof Wulf, Anmeldung erforderlich!

Alle Veranstaltungen, soweit nicht anders vermerkt, finden im Museum statt. Beachtet unsere jeweilige Veranstaltungsankündigung an dieser Stelle und/oder in der Presse.

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Dankeschön und Silvesterausschank!

Und wieder neigt sich das Jahr dem Ende zu und ein neues beginnt. Es ist in dieser Zeit eine gute und schöne Tradition den Menschen zu danken, mit denen man sich gemeinsam im zu Ende gehenden Jahr engagiert hat.

„Es geht nicht darum, Dinge zu tun, die wir noch nie getan haben, nur um etwas Neues zu erleben. Es geht darum, Dinge zu tun, für die wir brennen!“
(© Monika Minder)

Im zurückliegenden Jahr 2019 haben wir wieder mit euch zahlreichen Vorhaben geschafft. Unvergessen – weil schön – eine Stadtführung mit 300 Personen. Ebenso (aus anderen Gründen) unvergessen das Aufräumen und Reinigen des Gewölbekellers …
All dies ist nur durch die zahlreiche Helfer innerhalb und außerhalb unseres Vereins möglich gewesen.
Wir sagen dafür herzlich Dank!

In diesem Sinne wünschen wir euch eine besinnliche, gesegnete Weihnachtszeit und einen guten, gesunden Start ins neue Jahr 2020.

Auch in diesem Jahr bieten wir zum Jahreswechsel ab 23.00 Uhr einen kleinen Ausschank in der Windmühle an. Mit der schönsten Aussicht auf unsere Stadt wollen wir mit euch dann das neue Jahr 2020 begrüßen.
Wir bieten wieder ein kleines Angebot an kalten und warmen Getränken zu günstigen Preisen an.

Die Windmühle liegt im Landschaftsschutzgebiet. Wir bitten deshalb darum, im Bereich der Windmühle kein Feuerwerk abzubrennen.

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Museumslandschaft Amt Rodenberg erhält Fördermittel des Landes …

Vor wenigen Tagen kam die Nachricht: Wir, die Museumslandschaft, sind aufgenommen in das „Niedersächsische Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen“. Es war die Schaumburger Landschaft als lokale Vergabeinstanz, die uns mitteilte, dass man erfreut sei, uns 2000€ aus dem o.a. Programm zur Verfügung zu stellen.

Vorausgegangen war, beginnend Ende August, ein recht aufwändiges Antrags-Prozedere. Dargestellt werden musste der Zweck in Form eines Projektplanes sowie eines genauen Kosten- und Finanzierungsplans. Natürlich in Verbindung mit mit Kostenvoranschlägen verschiedener Anbieter. Gefördert wurde u.a. Veranstaltungs- und IT-Technik. Eine mögliche und von uns gewünschte Verbesserung der Gebäudesituation wurde ausgeschlossen, da sich alle von uns „bespielten“ Gebäude im Besitz der Stadt befinden.

Hier im Auszug unsere Projektziele aus dem Antrag:
„Die vorhandene Veanstaltungstechnik soll durch Komponenten ergänzt werden, um der gestiegenen Veranstaltungsanzahl und -Resonanz gerecht zu werden. (…). Stadt-, Museums- und Themenführungen sollen durch Interaktion und Darstellung von Objekten auf Tablet-Computer unterstützt werden.“

Sei also gespannt auf die neue Qualität bei unseren zukünftigen Angeboten …
Besten Dank an dieser Stelle an die Schaumburger Landschaft für die nette Unterstützung bei der nicht leichten Antragsstellung!

Bildquelle: Production Resource Group AG, https://www.prg.com/

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Ein rappel-volles Ständehaus …

Es war wieder Museumsadvent und das Ständehaus war so gut besucht wie lange nicht mehr. Die Veranstaltung entwickelt sich zu einem traditionellen Termin im Rodenberger Kalender. Rund 100 Besucher und Mitwirkende fanden sich letzten Donnerstag im ältesten Gebäude der Stadt ein und lauschten den lustigen aber auch nachdenklichen Geschichten der Vortragenden.

Zu Akkordeonbegleitung von Consanze Hudalla sangen die Besucher bekannte Weihnachtslieder.
Der Abend endete mit der ein- oder anderen Tasse Glühwein oder Punsch und mit vielen persönlichen Gesprächen.

Was bleibt in Erinnerung? Ein Parfüm namens „Hero“, ein stehend vortragender Lars und ein sehr leiser Ehrenringträger …

 

 

 

 

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