Museumsbesuche sind weiterhin möglich…

…..allerdings nur unter den gegebenen Pandemiebestimmungen (2-G-plus) !                  Gerne ermöglichen wir Ihnen am Samstag einen Besuch im Museum nach vorheriger Anmeldung.                                                                                                                        Kontaktieren Sie uns telefonisch bitte schon am Freitag zwischen 18.00-20.00 Uhr      unter folg. Telefonnummer: 05723 – 6192 !

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Bräuche und Feste ….

…. in der Winterzeit

Am 04.12. ist der Barbaratag

Biographie:
Barbara war die Tochter eines reichen Nikomediers aus Dioskuros (heute Izmit)
und lebte im 3.Jahrhundert. Von ihrem Vater soll sie im Jahre 305 nach Chr.
enthauptet worden sein.

Legende:
Barbara war eine sehr schöne und kluge junge Frau.
Ihr Vater wollte sie von der Außenwelt abschirmen und sperrte sie in einen eigens für sie gebauten Turm. Viele junge Männer hielten um ihre Hand an, doch sie wies diese zurück. Barbara nahm den christlichen Glauben an und beschloss als Eremitin in einem Badehaus zu wohnen, das ihr Vater erbaut hatte. Dort ließ sie ein drittes Fenster einbauen,
um die Dreifaltigkeit des christlichen Glaubens zu symbolisieren.
Als ihr Vater das erfuhr, beschloss er seine Tochter zu töten.
Auf der Flucht öffnete sich vor Barbara ein Felsen.
Sie versteckte sich in der Felsenhöhle, wurde aber von einem Hirten verraten. Barbara wurde gefangen genommen. Es verfing sich ein Zweig in ihrer Kleidung.
Sie wurde zum Tode verurteilt und gefoltert.
Ihr Vater selbst enthauptete die Tochter und wurde danach vom Blitz erschlagen.
Der Zweig, der sich an ihrer Kleidung verfangen, begann zu blühen.

Schutzheilige:
Barbara ist die Schutzheilig bei Blitz und Donner, der Bergleute, der Artillerie, der Verwundeten, der Gebärenden und der Sterbenden.

Bräuche:
Am 4.Dezember geschnittene Zweige von Obstbäumen-, Kirschbäumen- blühen
zu Weihnachten.

Vorchr. Wurzeln:
Fruchtbarkeitszauber

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Bräuche und Feste ….

…. in der Winterzeit

30.11.   –   Andreas aus Bethsaida

Biographie:
Andreas war der Bruder von Petrus und lebte als Fischer am See Genezareth.
Er war ursprünglich ein Schüler von Johannes dem Täufer.
Andreas ist in Patras (Peleponnes) gekreuzigt.
Andreaskreuz

Legenden:
Zitat: Markus 1.16
Da er ( Jesus ) aber an dem Galiläischen Meer ging,
sah er Simon und Andreas, seinen Bruder, dass sie ihre Netze ins Meer warfen;
denn sie waren Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach!
Ich werde euch zu Menschenfischern machen.

Schutzheiliger:
Kleinasien, südl. Russland, Ungarn, Polen, Nationalheiliger Schottlands

Bräuche:
Sein Namenstag fällt auf das Ende des Kirchenjahres
und in der Andreasnacht gab es Silvester ähnliche Bräuche.

Vorchr. Wurzeln:
Orakeln – die Zukunft befragen in Liebesangelegenheiten

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Alle Jahre wieder ….

…. das ist nicht nur eine bloße Redensart, sondern eher ein Versprechen – ein Versprechen auf Tradition, Beständigkeit und Wiederkehr. Deshalb hat die Museumslandschaft Amt Rodenberg erneut pünktlich zur  Adventszeit einen Weihnachtsbaum vor der Rodenberger Windmühle aufgestellt.

Jedoch ist es derzeit nur ein stattlicher grüner Tannenbaum. Hier kommt nun die Rodenberger Gemeinschaft wieder zum Tragen.

Die Museumslandschaft lädt herzlich dazu ein, aus dem grünen Tannenbaum einen Weihnachtsbaum zu machen – einen Weihnachtsbaum für uns ALLE.

In der gesamten Adventszeit haben Sie Gelegenheit, den Baum vor der Windmühle zu schmücken. Jeder von uns hat doch ein, zwei Baumkugeln

oder Dekoanhänger in der Weihnachtskiste liegen, die aussortiert gehören. Beim nächsten Spaziergang hängen Sie diese an unseren gemeinschaftlichen Weihnachtsbaum und ein Teil ums andere wird der Baum immer schöner anzuschauen.

Die Museumslandschaft wünscht viel Eigenkreativität und Vergnügen.

Ein herzliches Dankeschön an Fam. Tegtmeier für die Baumspende.

 

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Bräuche und Feste ….

…. in der Winterzeit

25.11. – Katharina von Alexandria

Biographie:
Katharina soll die Tochter des Königs Costus von Alexandria gewesen sein.
Sie soll viele, auch die Frau des Kaisers Maximus zum Christentum bekehrt haben.
310 soll sie als Märtyrerin enthauptet worden sein.
Es gibt keine Belege für ihre historische Existenz.

Legenden:
Um durch Katharinas Tod viele andere Christen abzuschrecken, sollte sie gerädert werden. Vier mit Eisen beschlagene Räder, die sich gegeneinander drehten, sollten ihren Körper zerreißen. Katharina betete und ein Engel erschien. Er zerstörte das Folter-werkzeug und viele Menschen wurden bekehrt.

Der Legende nach wurde Katharina enthauptet und Engel brachten ihren Leichnam auf den Berg Sinai, wo heilkräftiges Öl aus ihren Gebeinen floss. Über ihrem Grab errichtete man später das Katharinenkloster.

Schutzheilige :
der Studenten, Gelehrten, Müller, Schleifer und der Spinnerinnen.
Sie gehört zu den 14 Nothelfern.

Bräuche:
Kathrein stellt den Tanz ein- Ende der Tanzvergnügen Thorner Kathrinchen-Kekse

 

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Mehr davon ….

…. in unserer Galerie.

Fotografiert von Roland Kramer.

 

 

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Bräuche und Feste ….

…. in der Winterzeit

In die Winterzeit fallen die meisten Feste, die in unserem Kulturkreis begangen wurden und werden. Doch vor der Erinnerung an die überwiegend christlichen Bräuche steht im November ein Datum, welches für die Deutsche Geschichte schwerwiegende Folgen hatte:

der 9.November

Die vier Ereignisse des letzten Jahrhunderts sollen hier erwähnt werden:

9.November 1918
Die erste Deutsche Republik wird von Philipp Scheidemann ausgerufen.
Durch die Novemberrevolution 1918 wird die konstitutionelle Monarchie von einer parlamentarische-demokratische Republik abgelöst.

9.November 1923
Adolf Hitler versucht in München zum ersten Mal politische Macht zu erlangen.
Sein Putschversuch wurde blutig niedergeschlagen.

9.November 1938
In der Reichspogromnacht wurden jüdische Geschäfte und Synagogen angezündet.
Der Antisemitismus führte in Deutschland zur Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden.

9.November 1989
Die Berliner Mauer fällt und die Grenzen der DDR trennen die beiden deutschen Staaten nicht mehr. Ein Jahr später ist Deutschland wiedervereinigt.

Dem Volkstrauertag am vorletzten Sonntag und
dem Totensonntag am letzten Sonntag des Kirchenjahres
folgt mit dem 1. Advent das neue Kirchenjahr und der Weihnachtszyklus.

Winterzeit  —  Weihnachtszeit  —  Zeit der Feste

In der Winterzeit liegen viele Feste, deren Kern im christlichen Brauchtum angesiedelt ist, die Wurzeln sind jedoch zum Teil nicht mehr bekannt oder sie reichen in die vorchristliche Zeit zurück.

Über einige Personen, die u.a. im Weihnachtszyklus mit den Festen in Verbindung standen, soll hier berichtet werden. Ihr Leben, bekannte Ereignisse und Legenden, sowie das daraus entwickelnde Brauchtum, das zum Teil nur noch kommerziell vermarktet wird, erscheint anhand von Bildern und Geschichten, die unter Berücksichtigung von religiösen und volkskundlichen Aspekten dargestellt werden.

Feste des Weihnachtszyklus

11.11. Martini = Winteranfang
14.11. 40 Tage vor Chr. Geburt = Fastenzeit
25.11. Katharina
30.11. Andreas = Ende des Kirchenjahres
04.12. Barbara = Advent
06.12. Nikolaus
13.12. Luzia = Wintersonnenwende Julianischer Kalender
21.12. Thomas = Wintersonnenwende Winteranfang
25.12 Chr. Geburt = Zeitenwende Weihnacht
31.12. Sylvester = Jahreswende
06.01. Epiphanie = Alte Zeitenwende
02.02. Maria Lichtmess = Ende des Weihnachtszyklus

Ursprünglich betrug die Fastenzeit vor Weihnachten 40Tage und begann mit dem 14.November.
Der alte Winteranfang war auf den Martinstag festgelegt, da die Germanen
3 Jahreszeiten kannten: Frühsommer – Spätsommer – Winter

11.11. – Martin von Tours

Biographie:
Martin wurde 317 in Sabaria (Stein am Anger) in Ungarn als Sohn eines römischen Rittmeisters geboren. In Pavia wurde er erzogen und diente als Offizier unter dem Kaiser Julianus in Gallien 371 wurde er Bischof von Tours.
Am 08.11.397 ist er verstorben und am 11.11. in Candes in Frankreich beigesetzt.

Legenden:
Mantellegende
Als römischer Soldat hatte Martin einen weiten festen Mantel, in den sich die Soldaten nachts zum Schlafen einwickelten. Der römische Offizier sieht einen Bettler, der friert. Er teilt seinen Mantel und gibt dem Armen einen Teil des Mantels.

Legende von den Gänsen
Martin ist zum Bischof gewählt und man will ihm die Nachricht    überbringen. Er wird vergeblich gesucht, doch er hat sich in einem Gänsestallversteckt und wird durch das Geschnatter der Tiere verraten.

Schutzheiliger:
Martin von Tours ist der Schutzheilige Frankreichs und der Slowakei
sowie vieler Berufsgruppen

Bräuche:
Zum Martinstag mussten vielerorts Zinsen gezahlt werden.
Es wurden Märkte, Umzüge und Martinsfeuer veranstaltet.
Heischeumzüge (der Viehhirten) und das Martinssingen
der Kinder durchgeführt. Trink- und Festgelage fanden zu
Martini statt und die erste Schlachtzeit der Haustiere begann.

Vorchristliche Wurzeln:
Die Germanen kannten nur drei Jahreszeiten – Frühsommer – Spätsommer – Winter
Somit begann mit dem Martinstag der Winter

 

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Spiegelglatte Flächen….

…. bevor Herbststürme und Laubverfärbungen wieder ein anderes Bild zaubern.

(Fotografiert von Henning Bock)

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Restaurierung des Bildes ….

…. „Lange Straße und Ratskeller“

Am 5. Juli 2021  begannen Frau Herpers und Frau Jachim mit der von der Museumslandschaft geplanten Reinigung und Restaurierung des Bildes.
Die Firma Katurbe stellte ein fahrbares Gerüst zur Verfügung und Mitarbeiter
des Bauhofes halfen beim Abnehmen des Bildes.

Als das 1,87 mal 2,17 Meter große Bild vor dem Kamin stand überlegten Herr Jeuken und Frau Herpers die nächsten Schritte.

Zwei unterschiedliche Reinigungsverfahren – in den Wolken und an dem Rathausturm – wurden ausprobiert und die Entscheidung fiel auf die Technik,
die am Rathausturm durchgeführt wurde.

Mit einem kleinen Metallschaber und einer Speziallösung wurde die verschmutzte
Schicht und die feinen dunklen Firnispünktchen abgetragen.

Die Risse im Bild wurden vorsichtig geschlossen.
Die Übermalungen des Himmels entfernt und die ursprüngliche Bemalung
wieder freigelegt.

Mitglieder des Geschichtskreises schauten bei der Reinigung zu.

Feinheiten werden noch ausgebessert und eine Schutzschicht auf das Bild aufgetragen.

Für die Rückseite des Bildes wurde von der Firma Weikert ein Rahmen
angefertigt in den säurefreie Kartonplatten eingepasst wurden.

Diese sollen einen Schutz vor kaltem und zeitweise feuchtem Mauerwerk bilden.
Der Trägerrahmen wurde in den Bilderrahmen eingepasst und die Platten in
dem Holzrahmen befestigt

Das Bild wurde wieder vor den Kamin gestellt und mit Hilfe der Mitarbeiter des Bauhofes aufgehängt.

Und das Ergebnis können Sie im Museum betrachten.

 

 

 

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40 Jahre Museum ….

… so fing es an:

 

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Und hier noch ein paar Bilder dazu.

Zur 375 Jahrfeier der Verleihung der Stadtrechte haben die Mitglieder
des Heimatbundes die Übergabe der Urkunde als kleines Schauspiel dargestellt.
Mitwirkende waren u.a Herr Wittenborn, Herr Voigt, Frau Anke, NN,
Herr Malinowski, Herr Finger

Frau Busche und Frau Grädener betätigen die Holzmangel.

Ein Blick von der Empore ruft die „Alte Ausstellung“ in Erinnerung.

Kaffeetrinken des erweiterten Vorstandes und Unterstützern
Herr Wittenborn, Herr Adam, Herr Bruns, Frau Dr. Bruns Herr Malinowski.

Herr Treffer und Frau Reese schauen Frau Berndt beim Weben
auf dem alten Webstuhl zu.

 

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