Museumsadvent 2018: Volles Haus!

So genau weiß es der Vorstand nicht mehr: War es der 10. oder doch schon der 12. Museumsadvent? Egal, das Ständehaus war so besucht wie lange nicht und der Museumsadvent entwickelt sich zu einem traditionellen Termin im Rodenberger Kalender. Knapp 100 Besucher und Mitwirkende fanden sich letzten Donnerstag im ältesten Gebäude der Stadt ein und lauschten den lustigen Geschichten der Vortragenden und der Musik von Christina Ziegler, Alice Schwarz und Hartmut Grün.

Bewährt hat sich an dem Abend die „mobile Stadtmauer“ sowie die neue Lautsprecheranlage des Vereins.
Zahlreiche Bilder finden Sie am rechten Rand unter „Momente:“,
einen Bericht der Schaumburger Nachrichten hier:

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Volkstrauertag

Es war keine Veranstaltung der Museumslandschaft. Trotzdem berichtenswert, weil den Gefallenen der Weltkriege und den Opfern von Gewalt und Terror im Ständehaus gedacht wurde. Wie auch schon in den vergangenen Jahren.

Was war besonders? Neben der von Pfarrer Lerche gehaltenen Gedenkrede sicherlich auch der musikalische Vortrag von Glady Kruszyna aus Bad Nenndorf – einmal mit Gitarre und Gesang und ein zweiter Vortrag mit dem Cello. Glady verzauberte die Anwesenden mit ihren treffend gewählten und gefühlvoll vorgetragenen Stücken.

Noch etwas war neu: Die Stadtmauer, welche bisher den Raum statisch in zwei Räume teilte, konnte erstmals – weil mobil – für Veranstaltungszwecke entfernt werden. Für die Anwesenden war das ein völlig neues Raumgefühl im nachweislich ältesten Gebäude der Stadt.

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Museumsadvent 2018

Am Do. 29.11.18 um 19.00 Uhr findet wieder der beliebte und mittlerweile traditionelle Museumsadvent im weihnachtlichen Ambiente des Museums statt.
Wenn der Tannenbaum leuchtet und am Kamin die Kerzen ein warmes Licht verbreiten stimmen wir uns auf die Adventszeit ein. Entgehen Sie gemeinsam mit uns dem hektischen Treiben der Vorweihnachtszeit bei schönen Geschichten, leckeren Naschereien und heissem Glühwein.
Einen besonderer Genuss für die Ohren  wird uns in diesem Jahr von Christina Ziegler und Hartmut Grün mit Alice Schwarz bereitet. Wer möchte singt auch kräftig mit, wenn klassische Weihnachtslieder den harmonischen Abend abrunden.

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Grove: Historische Bausubstanz muss Neubauten weichen…

Dem aufmerksamen Einwohner sind die Aktivitäten rund um das Gebäude Grover Str. 37 nicht verborgen geblieben: Der schon lange nicht mehr bewohnte „Schumacher-Hof“ wird aktuell für den Abriss vorbereitet. Nachdem der erst vor zwanzig Jahren aufgebrachten Isolierputz entfernt wurde kommt Fachwerk zutage, was auf ein älteres Baujahr schließen lässt. Tatsächlich ist der ursprünglich landwirtschaftliche – und später durch eine Transportunternehmen ergänzte – Betrieb um das Jahr 1800 erbaut worden.

Die Gebäude auf dem unweit entfernten Grundstück Grover Str. 45 werden das gleiche Schicksal erleiden. Die erste Bebauung auf dem Grundstück sind schon auf einer Karte von 1795 zu sehen. Lange wurde von hier aus eine Landwirtschaft betrieben, welche nach dem Krieg um ein Bestattungsunternehmen ergänzt wurde. Die letzte Besitzerin war übrigens eine „Schumacher“…

Kataster-Karte von 1871, oben Schuhmacher-Hof, unten Grover 49

Auch die alte Bebauung auf dem Grundstück Grover Straße 47, muss Neubauten weichen. Ein für das alte Grove typischer Kleinbauernbetrieb mit Nebenerwerb. Da im 19. Jahrhundert die Landwirtschaft für ein Auskommen nicht reichte, wurden häufig Stühle oder andere Tischlehreierzeugnisse im  Nebenerwerb hergestellt – so auch hier. Bereits vor einigen Jahren wurde das benachbarten Haus Grover Str. 49 abgebrochen. Dessen Ursprünge gingen auf die Mitte des 18. Jahrhunderts zurück.

Alle Gebäude haben ein gemeinsam: Sie sind alt und erfüllen sicherlich nicht mehr die heutigen Ansprüche an Wohnqualität bzw. lassen sich nicht mehr wirtschaftlich nutzen. Wir müssen es registrieren: Das Gesicht Groves als ehemals selbstständige und bäuerlich geprägte Dorfgemeinde wird nachhaltig verändert…

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Erstes Treffen Inventarisierung/Digitalisierung …

Am 29.10. trafen sich erstmals gut zehn Mitglieder, die Interesse an einer Mitarbeit am Thema Inventarisierung/Digitalisierung der verschiedenen Sammlungen der Museumslandschaft haben.
R. Zerries zeigte den Teilnehmern unter den Augen des Stadtdirektors G. Hudalla eine mögliche Plattform, deren Vorzüge und Möglichkeiten für die  Zukunft.

Ziel unseres Vorhabens ist es, unsere geschätzten 8000 Objekte, von denen aus Platzgründen nur ca. 1500 ausgestellt sind, der Öffentlichkeit „virtuell“ zur Verfügung zu stellen. Allerdings soll auch für den Verein ein Überblick über die Objekte gewonnen werden. Dieser ist unerlässlich für zukünftige Ausstellungsschwerpunkte und/oder zu Forschungszwecken. Bislang gibt es einige Excel-Tabellen, die allerdings keine Öffentlichkeit herstellen.

Als nächstes Treffen wurde der Do. 15.11.2018 um 19.00 Uhr im Veranstaltungszentrum „Rodenberg-Mitte“ vereinbart. Bevor vom Verein die notwendigen Werkzeuge, wie Notebooks, Scanner u.ä. beschafft werden, soll zunächst mit eigenen Mitteln, d.h. mit privaten Rechnern eine abgeschlossene Sammlung zur Stadtgeschichte von 300 Objekten aufgenommen werden. Damit sollen Erfahrungen für ein Konzept gewonnen werden, den „Konzepte“ sind wichtig für Förderanträge…

Jede helfende Hand wird benötigt! Wegen der verschiedenen Aufgaben sind spezielle Kenntnisse nicht erforderlich. Von daher ist jeder zum o.a. Termin eingeladen!

Es gibt auch schon ein wenig zu sehen…:
Museumslandschaft auf museum-digital

Informationen zu museum-digital auf Wikipedia.

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Terminübersicht für das IV. Quart. 2018 ….

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu und die Museumslandschaft hat noch viel vor. Deshalb möchten wir Sie auf die anstehenden Termine hinweisen:

  • Es geht los mit einer Lesung am 18.10.2018 um 19.30 im historischen Ambiente des Gewölbekellers des Ständehauses. Die Veranstaltung wird von der Deisterbuchhandlung im Rahmen der „Kulturdroge“ ausgerichtet.
  • Die Museumslandschaft hat schon im Frühsommer beschlossen ihre Sammlungen zu inventarisieren und zu digitalisieren. Am 29.10.2018 um 19.00 Uhr gibt es dazu einen Auftakttermin („Kick-Off“), zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Es soll eine erste Vorgehensweise abgestimmt werden. Wer brauchen dazu viele helfenden Hände! Vorkenntnisse sind nicht nötig bzw. werden vermittelt.
    Ort: Backhaus Aktiv, Deisterstraße, Seminarraum.
  • Dicke kommt es am 03.11.2018 für die Kinder: Im Rahmen der RoWoKi werden um 10.00 Uhr im Ständehaus Kerzen gezogen und im 14.00 Uhr gibt es in der Deisterbuchhandlung eine „Astronomiestunde“ für Kinder. Veranstalter ist beim letzteren die Deisterbuchhandlung. Als Experte führt Joachim Stürck vom Arbeitskreis Astronomie in der Museumslandschaft Rodenberg durch das Thema.
  • Am 18.11.2018 gibt es eine Gedenkstunde zum Volkstrauertag im Ständehaus. Erstmals dürfte dann unsere „mobile Stadtmauer“ zum Einsatz kommen.
  • Weiter geht es am 29.11.2018 um 19.00 Uhr mit dem Museumsadvent – ca. zwei besinnliche Stunden mit kleinen Lesungen und schöner Musik im weihnachtlichen Ambiente des Ständehauses.
  • Am letzten Tag des Jahres lädt die Museumslandschaft zum Jahresausklang ein. Am Wahrzeichen der Stadt, der Windmühle, gibt es ab 23.00 Uhr wieder einen kleinen Ausschank mit kalten und warmen Getränken zu günstigen Preisen. Ein idealer Ort, um den Jahreswechsel mit vielen anderen Rodenbergern „abgehoben“ zu erleben. Sie sind herzlich dazu eingeladen!

Es wäre schön wenn wir uns zu der ein- oder anderen Veranstaltung sehen!

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Von der Vorburg zu „guten Stube“ …

Über Jahrhunderte war die Lange Straße das Zentrum der Stadt Rodenberg. In den letzten Jahrzehnten hat sich durch verschiedene Ereignisse und Maßnahmen das Zentrum hin zum Amtsplatz verschoben. Und diese Entwicklung scheint noch nicht abgeschlossen zu sein.

Der Arbeitskreis Stadtgeschichte möchte im Zuge dieser Diskussion Interessierten die Geschichte des Amtsplatzes mit einem Rundgang und einem ergänzenden Buch näher bringen. Im Büchlein wird die Entstehung und Entwick­lung dieses Platzes und seiner Umgebung beschrie­ben. Entstanden ist dieser Platz erst nach dem großen Stadtbrand im Jahre 1859, denn die Gebäude der dama­ligen Vorburg wurden nicht oder an anderer Stelle wieder aufgebaut.

Das Buch ist eine Ergänzung zu ei­nem geführten Rundgang. Es ist aber ebenso geeig­net, den Amtsplatz und seine Umge­bung selbst zu entdecken. Es ist erhältlich in der Deisterbuchhandlung und im Museum zum Preis von 6,50 Euro.

Der geführte Rundgang zum Buch:
am Sa. 22. Sept. 2018 um 14.00 Uhr
Treffpunkt ist der Burgparkplatz (Burgstraße, Rodenberg)
Dauer ca. 2 Stunden

Um Anmeldung wird gebeten – die Teilnehmeranzahl ist begrenzt!
Tel.: 05723/6192 (Frau Bernd-Büschen), oder
per Mail an info@museum-rodenberg.de

Die Veranstaltung ist kostenlos – um eine Spende wird gebeten.
Veranstalter: Museumslandschaft Amt Rodenberg e.V.

Nachtrag/Bericht:

Bericht der Schaumburger Nachrichten vom 24.09.2018

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Happening wegen Jahrhundertmond an der Windmühle …

Die längste Mondfinsternis in diesem Jahrhundert wollten alle sehen. Was als kleiner Beobachtungsabend für an der Astronomie Interessierte geplant war, entwickelte sich auf dem „Alten Rodenberg“ zu einem Freiluft-Event für viele hundert Besucher.

Schon vor dem offiziellen Beginn um 21:00 Uhr hatten sich die Ersten an der Windmühle eingefunden und genossen den lauen Sommerabend mit einem Blick ins Deistertal.

Der Andrang der Besucher war enorm und viele sprachen von einer „Pilgerung“ zur Windmühle auf den „Alten Rodenberg“, da aus allen Richtungen zu Fuß und mit dem Auto die Menschen sich auf den Weg machten.

Nachdem die Teleskope aufgebaut waren, begrüßte Initiator Joachim Stürck die Besucher im Namen des Arbeitskreises Astronomie der Museumslandschaft Amt Rodenberg und gab einen kurzen organisatorischen Überblick über den Abend. Zusammen mit Antje Duczmal-Schulze betreute er die drei für die Beobachtung aufgestellten Teleskope, mit denen zu Beginn Jupiter und die Galiläischen Monde, sowie der Saturn mit seinem Ring und später der rötlich verfinsterte Mond angeschaut werden konnten. Es bildeten sich lange Schlangen vor den Teleskopen, aber alle warteten geduldig und waren beeindruckt von den in den Teleskopen zu sehenden Objekten. Nebenbei wurden auch alle Fragen rund um die Astronomie und zu Teleskopen beantwortet.

Warteschlangen vor den Teleskopen

Die Atmosphäre war einmalig und hatte Open-Air Charakter. Viele hatten den Weg zum Rodenberg gut vorbereitet mit Campingstuhl und Kühlbox unternommen. Die Besucher saßen überall rund um den „Alten Rodenberg“ auf Wegen und abgeernteten Feldern, um in den abendlichen Himmel zu schauen. Gegen 22:30 tauchte langsam und erst ganz schwach, dann immer deutlicher, aus dem Dunst aufsteigend, der rötlich verfinsterte Mond über dem Deister auf. Bis weit nach Mitternacht harrten die letzten Besucher aus und wollten auch die letzte Phase der Totalität anschauen.

Es war ein toller astronomischer Sommerabend an der Windmühle, der den Gästen auch viel Zeit für Gespräche und das Genießen der besonderen Stimmung ließ. Der Arbeitskreis Astronomie der Museumslandschaft Amt Rodenberg freute sich über die großartige Resonanz und wird auch weiterhin zu besonderen astronomischen Ereignissen öffentlich einladen.

Zu unterjährigen Beachtungsabenden kann sich jeder per Email unter
astronomie@museumslandschaft-rodenberg.de
in einen Emailverteiler aufnehmen lassen.

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Roter Mars folgt rotem Vollmond …

Am Abend des 27. Juli 2018 gibt es ein besonderes und seltenes Himmelsphänomen von der Windmühle in Rodenberg aus zu beobachten. Ein fast vollständig verfinsterter dunkelroter Vollmond geht über dem Deister auf. Ihm folgt knapp sechs Grad südlich und eine halbe Stunde später der rote Planet Mars.  

Es ist äußert selten, dass eine totale Mondfinsternis mit der günstigsten Sichtbarkeit unseres Nachbarplaneten Mars zusammen fällt. Zwischen 21:30 Uhr und 23:13 Uhr MESZ ist der Vollmond im Schatten unseres Planeten verschwunden und schimmert wegen der Lichtbrechung der Sonnenstrahlen in der Erdatmosphäre dann in einem kupferroten Licht. Nach 23:00 Uhr leuchtet eine Handbreit unterhalb des verfinsterten Mondes der ebenfalls durch seine rötliche Farbe auffällige Mars, der dieses Jahr wegen seiner besonderen Nähe zur Erde merklich heller leuchtet und während der gesamten Nacht über dem Horizont zu sehen ist. Das Zusammentreffen dieser beiden Ereignisse ist ein besonderer astronomischer Höhepunkt und ein mit dem bloßen Auge beobachtbares Himmelsschauspiel, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

Aus diesem Grund lädt der Arbeitskreis Astronomie der Museumslandschaft Amt Rodenberg ab 21:00 Uhr zu einem öffentlichen Beobachtungsabend an der Rodenberger Windmühle ein, um gemeinschaftlich neben Mars und Mond im Laufe des Abends auch die Planeten Jupiter mit seinen Galileischen Monden und Saturn mit seinem Ring im Teleskop zu beobachten. Bleibt nur zu hoffen, dass Wolken nicht zu einer zusätzlichen Bedeckung des Mondes und des Himmels beitragen.

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Wer hat, kann Fernglas, Camera und Campingstuhl mitbringen. Auch an die warme Jacke denken, denn im Sommer wird es gegen Mitternacht kühl.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte den Anfahrtsplan mit den Parkflächen beachten!

Clear Skies
Joachim Stürck

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Nachlese Rowoki-Veranstaltung Teufelsbrücke

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Mit der Veranstaltung auf der Teufelsbrücke ging ein aufregendes erstes Halbjahr zu ende. Gut 70 Teilnehmer haben sich nach Treckerfahrt und kleiner Wanderung die Geschichte vom Jäger Dagobert und seinen Pakt mit dem Teufel angesehen und angehört. Bei bestem Wetter an einem der längsten Tage im Jahr war es eine tolle Stimmung, die die Zuschauer und die Darsteller zur Höchstform auflaufen ließen.Das im o.a. Zeitungsbericht der Schaumburger Nachrichten vom 03.07. angeführte „Feuerwerk“ war angesichts der anhaltenden Trockenheit ein eher bescheidenes Bodenfeuerwerk, was die Auftritte des Teufels mit etwas „Theaterdonner“untermalte.
Der heftige Applaus gab dem Veranstalter wie auch den Darstellern die Gewissheit: Einmal noch!
Wir können uns auch schon einen Anlass vorstellen….

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