Geboren in Rodenberg….

……und dann ?
Diese Frage stellte sich der Arbeitskreis Stadtgeschichte und hat das Lebenswerk von
13 Persönlichkeiten, welche vom 16. bis 20. Jahrhundert lebten, ausgearbeitet. Personen, die in Rodenberg geboren waren und spätestens nach ihrer Jugendzeit ihr Glück in der Ferne fanden.
Am 30.04.2022 konnte nun im Rahmen einer feierlichen Eröffnung die Ausstellung im Museum präsentiert werden. Begleitend werden die Lebensdaten mit Weltereignissen sowie mit Daten der deutschen und Rodenberger Geschichte verknüpft und in der Ausstellung als Zeitstrahl dargestellt.
In Vitrinen und Wandtafeln bilden diese Persönlichkeiten nun einen optimalen Übergang zu dem Leben und Wirken von Julius Rodenberg auf der Empore des Museums.
Kommen Sie ins Museum und lernen Sie unsere Rodenberger kennen!

           

Der Vorstand der Museumslandschaft hatte anlässlich der Ausstellungseröffnung alle aktiven Mitglieder zu einem Dankeschön-Frühstücksbuffet eingeladen und so verbrachte man einen unterhaltsamen und genussvollen Vormittag im Museum.

   

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Die gute alte Zeit …

… ein Leben mit und in der Schaumburger Tracht

Von der Wiege bis zum Grab ….

Was hat es auf sich mit alten Traditionen ?

Erzählungen über das Leben mit und in der Schaumburger Tracht.

Die Vorführung findet durch die Gästeführerin Dagmar Eynck im Museum Rodenberg statt, wo in einer anschaulichen Ausstellung die Trachten näher gebracht werden.

Eine Anmeldung ist unbedingt bis 3 Tage vorher erforderlich. Es gelten die aktuellen Coronaregeln.

Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Tanz- u. Trachtengemeinschaft Apelern und der Museumslandschaft Amt Rodenberg innerhalb des Programms des Landsommers 2022 statt.

Sonntag, 13.03.22     14.30 Uhr            Dauer: ca. 2 Stunden

Kosten pro Person  4,-  EUR    (Kinder frei)

Anmeldung :

Dagmar Eynck   Tel.: 01 75 – 20 83 23 1      Email: duck_anton@yahoo.de

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„Die Flügel drehen sich ….

….so der Ausruf nachdem sich aufgrund stark böiger Winde das Lager der Windmühlenflügel gelöst hatte.  Der Hilferuf kam vom Gastwirt Krone und im Nu hatten einige Hilfskräfte die Flügel wieder zum Stehen gebracht und festgestellt. Ein historischer Augenblick nach so vielen Jahrzehnten des Stillstandes – mehr aber auch nicht !“                  Zum Glück nicht passiert in diesen stürmischen Tagen sondern so zu lesen in einem archivierten  Zeitungsartikel.                                                                                                                Im Januar 1990 zerrte und drückte ein orkanartiger Sturm dermaßen an den Flügeln, dass die oberen Flügel abknickten. Die Gitterflächen waren nicht beschädigt und konnten im Jahr 1992 für eine neue Konstruktion, deren Berechnungen der Statiker Hans Wuttke erstellte, wieder genutzt werden.  Diese Flügel stehen uns heute noch zur Verfügung und sind sogar in der Dunkelheit weit ins Umland sichtbar – möglich ist dies durch die von der Martiniloge und Sparkasse initiierte Beleuchtung.

 

 

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Bräuche und Feste ….

…. in der Winterzeit

Maria Lichtmess  02.02.

Mit dem 02.02. dem Tag „Maria Lichtmess“ endet der Weihnachtszyklus.

Bis zum 40.Tag nach der Geburt eines Knaben galt die Mutter nach dem jüdischen Gesetz als unrein.

Nach dieser Zeit (Reinigung der Frau – Purificatio Beatae) musste sie dem Priester ein Dankopfer in Form von einem Schaf oder einer Taube übergeben. Luk 2,22ff

Darüber hinaus galt der erstgeborene Sohn als „Eigentum Gottes“ und wurde im Tempel „dargestellt“. Luk 2,22ff

Bräuche:
Kerzen wurden mancherorts gesegnet
Weihnachtsschmuck kann bis Maria Lichtmess hängen bleiben

Viele Informationen zu den Tagen, ihren Bedeutungen oder den Personen,
denen sie gewidmet sind, sind folgendem Buch entnommen:
Weihnachtsbräuche in aller Welt: Von Martini bis Lichtmess
von Rüdiger Vossen.

Weitere Hinweise entstammen u.a.dem Internet.

 

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Bräuche und Feste ….

…. in der Winterzeit

06.01. – Epiphanie

Während am 25.12. die „Leibliche Geburt“ Jesu gefeiert wird,
ist der 06.01. der Tag der „Geistigen Geburt“.
Durch die Anbetung der Heiligen drei Könige
findet die „Offenbarung von Jesus Göttlichkeit“ statt. 

Die Taufe Jesu im Jordan ist
eine weitere Offenbarung der Göttlichkeit.
Diese, wie auch weitere wichtige Wunder –
zum Beispiel die Hochzeit von   Kanaan –
sind auch auf den 6.Januar datiert.

In einigen Bundesländern ist der 6.Januar ein Feiertag.

Bräuche: In manchen Gegenden waren Heischebräuche verbreitet.

Die „zwölf rauen Nächte“ enden.

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Die herzlichsten Neujahrsgrüße…

…..von der Museumslandschaft.

Auch in diesem Jahr konnten wir wieder nicht gemeinsam auf
den Jahreswechsel anstoßen

feier toast mit champagner - silvester stock-fotos und bilder

Wir wünschen ein neues Jahr voller Glück,
Gesundheit und vieler schöner Momente.

frohes neues jahr 2022 - silvester stock-fotos und bilder

Lasst uns ins neue Jahr mit Zuversicht starten!

sportmädchen, das das neue jahr 2022 beginnen möchte. konzept neuer beruflicher leistungen im neuen jahr und erfolg - neujahr stock-fotos und bilder

 

 

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Bräuche und Feste ….

…. in der Winterzeit

31.12. Silvester


von 1247

Biographie:
* 285         + 31.12.355
Silvester war von 314 – 355 Bischof von Rom und somit Papst Silvester I

Legenden:
Silvester soll Kaiser Konstantin vom Aussatz geheilt haben.
337 soll Papst Silvester den Kaiser auf seinem Totembett getauft haben.

31.12.  /  01.01 
Zum Jahreswechsel,
der immer einen Rückblick auf das alte Jahr und
eine Vorschau auf das neue Jahr beinhaltet,
gehört der Römische Gott Janus, der für den Anfang und das Ende stand.

Janus, der Gott mit den zwei Köpfen will ausdrüchen,
dass der Ältere zurück schaut und der Jüngere in die Zukunft.
Der Bischof Januarius von Neapel und Benevent ist als Märtyrer 305 gestorben.
In unserer Monatsbezeichnung Januar findet man Spuren, die auf diese Beiden  hinweisen.

01.01.   –   Neujahr

Das Datum soll der Zeitpunkt für die Beschneidung und
Namensgebung Jesu sein.

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Bräuche und Feste ….

…. in der Winterzeit

25.Dezember

Wir feiern am 24/25.Dezember die Geburt von Jesus.

Im Römischen Reich gab es verschiedene Religionen,
aber eines war ihnen gemeinsam.
Zur Zeit der Wintersonnenwende wurde gefeiert

Sol Invictus

Im Römischen Reich wurde der Sonnengott Sol Invictus verehrt.
Die Wurzeln gehen auf den syrischen Baalkult zurück.
Er war ein Sturm- und Fruchtbarkeitsgott der Westsemiten.
Der römische Kaiser Aurelian hat nach einem Sieg über die
palmyrenischen Truppen im Jahre 272 den 25.Dezember als Geburtstag
des unbesiegbaren Sonnengottes-Sol Invictus- erklärt.
Im 3.Jahrhundert gab es Bestrebungen den Sonnenkult als
Staatsreligion im Römischen Reich einzuführen.
Die Abbildung des Sonnengottes wurde oft verwendet.

In Ägypten wurde die Göttin Isis verehrt. Nach einem zwölftägigen Geburtsfest brachte Isis in der Nacht vom 5.zum 6.Januar
der Horusknaben zur Welt.

Die Skulptur der Isis mit Horus lässt den Schluss nahe das sie eine Vorbildfunktion für Marienabbildungen haben könnte.

Mithraskult

Mithra war ein seit ca. 1000 v.Chr. im Iran und in Phrygien verehrter  Sonnengott. Mithra wurde als unbesiegbarer Gott des himmlischen Lichtes,als Gott der Fruchtbarkeit, Schöpfer der Welt und einer neuen Ordnung betrachtet. Für Soldaten war Mithra das leuchtende Vorbild.
Er wurde in geheimen Riten in unterirdischen Heiligtümern am ersten Wochentag, der nach dem Sonnengott benannte Sonntag, verehrt.
Sein Geburtsfest feierte man zur römischen Zeit der Wintersonnenwende am 25.Dezember. Im Mittelpunkt der Riten stand die Opferung des Urstieres,
aus dessen Blut alles Leben entstanden seien soll.

Saturnalia

In Rom feierte man in der Zeit vom 17.biszum 24.Dezember
die Saturnalien zu Ehren des Saturns,dem legendären ersten König von Latium. Er soll den Ackerbau eingeführt haben. Zu den Feierlichkeiten gehörte die Opferung eines jungen Schweines im Tempel des Saturns auf dem Forum, ein Essen auf Staatskosten, Gerichte, Schulen, Laden… hatten geschlossen, auch die Sklaven waren an dem Tag frei und wurden von ihren Herren bedient. Auf dem Saturnalienmarkt kaufte man dünne Wachskerzen, Wachs- oder Tonpüppchen und verschenkte sie mit guten Wünschen.

Ein Fest kommt hinzu!
Als Gegengewicht zu diesen Festen hat der Kirchenvater Hippolytos
bereits 217 das Weihnachtsfest als Geburtsfest Christi in seiner
römischen Gemeinde vorübergehend eingesetzt.
Im Jahre 354 setzte der römische Bischof Liberius
das Geburtsfest Christi offiziell auf den 25.Dezember fest.

 

 

 

 

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Bräuche und Feste ….

…. in der Winterzeit

21.12. Thomas

Biographie:
Jünger und Apostel Jesus

Überlieferung:
Nach der Kreuzigung und der Auferstehung von Jesus soll Thomas gesagt haben: Ich glaube erst, dass der Herr auferstanden ist, wenn ich meine Finger in seine Wunden
legen kann. Und so geschah es. Von dieser Überlieferung leitet sich die Redewendung: „Ungläubiger Thomas“ ab.

Schutzheiliger:
Thomas gehört nicht zu den Schutzheiligen.

Bräuche:
Am 21. Dezember ist nach dem Gregorianischen Kalender die Wintersonnenwerde.
Es ist der kürzeste Tag und die längste Nacht. Man glaubte die Zeit steht still – alle Räder stehen still – Es durfte nicht mehr gesponnen werden…
Die „12 Rauen Nächte beginnen“

Vorchr. Wurzeln:
Wotan und die „Wilde Jagd“ ziehen durch die Lüfte.

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Bräuche und Feste ….

…. in der Winterzeit

13.12.    Tag der Lucia

   

Biographie:
Lucia soll um 300 nach Chr. in Syrakus auf Sizilien gelebt haben.
Sie soll eine mildtätige und gläubige Jungfrau gewesen sein.

Legenden:
Lucia heilte ihre schwerkranke Mutter und muss sich wegen
übler Nachrede ihres Bräutigams vor Gericht verantworten.
Sie bleibt standhaft und stirbt den Märtyrertod.

Ein Freier war von ihren Augen bezaubert. Luzia wollte dem
Werben nicht nachgeben. Sie riss sich die Augen heraus und
sandte sie ihm in einer Schale.

Schutzheilige:
Italien, in Dalmatien bei Augenkrankheiten.
In Dalmatien und Slowenien spielt sie für Mädchen die gleiche
Rolle wie der Nikolaus für Jungen.

Bräuche:
Julius Cäsar führte den Julianischen Kalender ein. Dieser hatte
zu viele Schaltjahre, dass die Wintersonnenwende sich immer
weiter verschob und am 13.12 der kürzeste Tag war. In Schweden
treten Mädchen als Luziabraut auf. In manchen Gegenden
erscheint sie in der Luziennacht mit dem Heer der Geister und Hexen.

Vorchr. Wurzeln:
Verbindung zu Frau Holle und Wodan.

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