EIN  WEIHNACHTSBAUM  FÜR  ALLE  !

Wenn schon in diesem Jahr im Museum kein festlich geschmückter Weihnachtsbaum steht dann braucht es eine kreative Alternative.

Deshalb stellt das Team der Museumslandschaft Amt Rodenberg pünktlich zum 1. Advent einen Weihnachtsbaum vor der Rodenberger Windmühle auf … obwohl – zum Zeitpunkt des Aufstellens wird es bloß nur ein grüner Tannenbaum sein.

Die Museumslandschaft lädt herzlich dazu ein aus dem grünen Tannenbaum einen Weihnachtsbaum zu machen – einen Weihnachtsbaum für uns ALLE.

Die gesamte Adventszeit haben Sie Gelegenheit den Baum vor der Windmühle zu beschmücken. Jeder von uns hat doch ein, zwei aussortierte Baumkugeln oder Dekoanhänger in der Weihnachtskiste liegen. Beim nächsten Spaziergang hängen Sie diese an unseren gemeinschaftlichen Weihnachtsbaum. Ein Teil ums andere wird der Baum immer schöner anzuschauen.

Das Museums-Team wünscht viel Eigenkreativität und Vergnügen. Ein herzliches Dankeschön an Familie Zoufall für die Baumspende.

 

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 Weihnachtsgeschichten und Adventslieder…..

….. Geselligkeit und Keksnascherei, Adventseinstimmung und Glühweinduft …

Für all dies steht Jahr für Jahr der                                                                                                        Museumsadvent der Museumslandschaft Amt Rodenberg.

Liebe Gäste und Freunde des Rodenberger  Museums,                                                                leider können wir die ersten adventlichen Stunden                                                                        in diesem Jahr nicht wie gewohnt gemeinsam verbringen,                                                         jedoch haben wir für einen kleinen Ausgleich gesorgt.

Hier      geht es direkt ins Museum, zum digitalen Museumsadvent!                             Eine gute halbe Stunde zum innehalten,                                                                              vielleicht ja auch mit einer schönen warmen Tasse Glühwein in der Hand.

Der Vorstand der Museumslandschaft  Amt Rodenberg                                                                  sowie alle Ehrenamtlichen des Museums wünschen viel Vergnügen beim Anschauen.

Ebenso wünschen wir Ihnen und Ihren Familien                                                                              eine gemütliche Adventszeit und fröhliche Weihnachten!

 

 

 

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Ein Steuerbuch kommt zurück nach Rodenberg…

Heute hatte ich ein tolles Erlebnis:

Erhielt ich doch vorige Woche den Hinweis, dass eine Handschrift mit Bezug auf Rodenberg im eBay Netz angeboten wird. Wir von der Museumslandschaft zeigten daran Interesse es zu kaufen. Nach kurzer Diskussion mit dem Verkäufer erhielt ich den Zuschlag. Zwei Tage später lag ein Umschlag in der Post: Inhalt ein etwa DIN A6 großes Heftchen in abgegriffenem graublauen Einband.

 

Jetzt lag das Heft vor mir, ich öffnete es und sah den ersten handschriftlichen Eintrag vom 20. Januar 1684. Eine Originalschrift, 336 Jahre alt, lag vor mir. Ein tolles Gefühl so etwas Altes, auch wenn es nur eine Aufzählung bezahlter Steuerschulden ist, in der Hand zu halten.

Möchten Sie dieses Gefühl auch mal erleben?

Natürlich werden wir das Heftchen im Museum ausstellen und so allen Interessierten zeigen. Hoffen wir auf baldige Öffnung des Museums, aber ich erfreue mich schon heute an den alten Tatsachen in originaler Handschrift.

Herzlichst,

Ihr Siegfried Jeuken

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Das Rodenberger Museum …

… bleibt aufgrund der aktuellen Situation vorerst bis zum 30.11.2020 geschlossen.

Leider finden auch alle geplanten Veranstaltungen und Hochzeiten in diesem Zeitraum nicht statt. Selbstverständlich können Sie mit uns telefonisch oder per Mail  in Kontakt treten um evtl. Anfragen abzuklären.

Gehen Sie achtsam miteinander um und bleiben Sie gesund!

Es grüsst Sie herzlich das Museums-Team !

 

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Postkarte

 

AK Rodenberg, Mehrbild, Schwarz-Weiß 1964 (Museumslandschaft Amt Rodenberg e.V. CC BY-NC-SA)

Manchmal ist es so einfach, jemandem eine Freude zu machen.

Wenige Worte oder ein schönes Bild genügen, um liebe Grüße zu schicken oder Danke zu sagen. Postkarten sind immer eine willkommene Abwechslung – und das bereits seit über 150 Jahren!

Auch bei uns in der Museumslandschaft haben wir Postkarten mit den
unterschiedlichsten Motiven aus unserer schönen Stadt. Ansehen ist ganz einfach.
Den nebenstehenden „roten Knopf“ drücken und sie werden zum digitalen Museum
geführt. Hier sind unter anderem ca. 300 Postkarten digital erfasst, benannt und jederzeit
zugänglich vorhanden.
Wenn sie jetzt auf das Motiv klicken wird es groß auf dem Bildschirm dargestellt. Zurück
mit dem Pfeil oben links.

Viel Spaß beim Betrachten der Bilder aus den letzten 150 Jahren.

 

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Ferienangebote

Das Museum bietet an:

Für Kinder ab 7 Jahre
3 Museums-Ferienaktionen
Gruppengröße 5 Kinder

20.07.2020 15:00 Uhr
Wer war „Julius Rodenberg“?
Er schrieb viele Briefe!
Wir wollen auch einen Brief schreiben und
versiegeln.

22.07.2020 15:00 Uhr
Filzen von kleinen Gegenständen –
Nadelfilzen

31.10.2020 10:00 Uhr
Kerzen ziehen und gießen

Anmeldung bei: Marlies Berndt-Büschen 05723 6192

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Das heißeste Schützenfest …

… feierten wir in Rodenberg im Jahr 2010 – und das lag nicht nur an den Temperaturen !

Es ranken sich viele Geschichten und Gerüchte über die abhanden gekommene Schützenkette: Als Souvenir sollen die alliierten Amerikaner sie nach dem Ende des 2. Weltkrieges erbeutet haben. Es wird erzählt, eine bewaffnete amerikanische Patrouille hätte die Kette an das Kanonenrohr eines Panzers gehängt und sei damit durch die Straßen Rodenbergs gefahren. Ob sie in den USA gelandet ist, blieb ein Rätsel. Skeptisch war daher auch die erste Reaktion des damaligen Hauptamtsleiters Günther Wehrhahn als sich im November 2019 ein Schützenbruder aus dem Sauerland meldete, dieses Schmuckstück bei einem Auktionshaus in New Jersey entdeckt zu haben. Nähere Recherchen gemeinsam mit Rolf Tegtmeier ließen keinen Zweifel an der Echtheit der Kette und man trat in Verhandlung mit dem Auktionator – war das gute Stück doch mit 2300,- Dollar gelistet. Doch Thomas Wittmann wollte kein Geld – ihm war es wichtig die Kette wieder den rechtmäßigen Besitzern zukommen zu lassen. Er wollte „die Möglichkeit nutzen, etwas Falsches zu berichtigen“ und machte sich mit seinen beiden Söhnen und einem Freund auf den Weg zum Rodenberger Schützenfest. Herzlichst in Rodenberg begrüßt führte man die kleine amerikanische Abordnung in diesen Tagen durch die Stadt und ließ sie an allen traditionellen Festivitäten als Ehrengäste teilhaben, was dazu führte, dass sie sich wie „Stars“ fühlten. Der emotionale Höhepunkt war das Spielen der amerikanischen Hymne durch die Schaumburger Musikanten zum Festessen am Schützenfestmontag, gefolgt von der feierlichen Übergabe durch Mr. Wittmann an den damaligen Bürgermeister Altenburg, was die Rodenberger im Zelt durch fünfminütige Standing Ovations quittierten.

 

Überschwänglich dankte Mr. Wittmann im Nachhinein für die „wundervolle Zeit in Rodenberg“ und die für ihn exotisch anmutenden Eindrücke, die er nie vergessen wird. Er hatte uns nicht nur unsere Schützenkette zurückgebracht, sondern zusätzlich 1000 ,- € spendiert, die zum Erhalt unserer historischen Gebäude verwendet werden sollten. Zudem widmete er Günther Wehrhahn, Marlies Berndt-Büschen, Helmut Stille und Thomas Schwarz eine Erinnerungstafel.

 

 

Die Schützenketten sind übrigens im Museum ausgestellt! Vielleicht eine kleine Anregung für Sonntag, statt durch die Stadt zu marschieren, einen Abstecher ins Museum zu machen?! Noch mehr zum Thema Schützenfest gibt es unter Audio zu hören! Eine tolle Idee hatte auch das Schützenkomitee: Es wurde bei YouTube ein eigener Kanal angelegt, der unter dem Suchbegriff „Bürgerschützenfest Rodenberg“ gefunden und abonniert werden kann.

Wenn auch in diesem Jahr alles anders ist – denken wir an die vielen, gemeinsamen und schönen Momente unserer Rodenberger Schützenfeste und freuen uns auf 2021!

HORRIDO!

 

 

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Bauantrag Inselfoyer

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Die neue Badesaison beginnt …

… am 16. Juni 2020 –  wegen der Corona-Pandemie mit besonderen Auflagen. Doch wenn man zurück schaut, dann hat unser Schwimmbad schon so einiges erlebt.

Die städtische Freibadeanlage wurde am 16. Juni 1935 in Betrieb genommen, also genau vor 85 Jahren. Das Wasser lieferte die Aue, die an der Burgmühle gestaut wurde und somit konnte es frisch in das Becken eingeleitet werden. Das Wasser wurde natürlich durch Sonneneinstrahlung erwärmt. 2 Mal wurde während der Badesaison frisches Wasser eingeleitet mit allem, was so in der Aue lebt und schwimmt.

In der ersten Saison 1935 badeten 2236 Erwachsene und 6430 Kinder. Die Einnahme betrug 423,90 Mark. Schulkinder und Lehrer durften gratis baden.

Auch zur damaligen Zeit gab es „böse Buben“ die sich über die Regeln hinwegsetzten und somit schrieb der Bürgermeister am 5. Juli 1935 an den Nachtwächter er möge in Zukunft seinen Nachtwachdienst auf die „Freibadanlage“ ausdehnen.

Interessant ist, dass das Eis aus dem Schwimmbad zur Kühlung von Lebensmitteln verwendet wurde. Das belegt ein Brief der Stadt an einen Schlachtermeister aus dem Jahr 1936: “Sie haben 8 Fuder Eis aus der städtischen Badeanstalt gefahren. Entsprechend den Abmachungen haben sie für das Fuder 2 RM=16 RM zu zahlen. Ich bitte Sie, diesen Betrag bis spätestens bis zum 1. März bei der hiesigen Stadtkasse einzuzahlen.“

1937 war die „Schwimmbadeanstalt von morgens 7-12 und von 13-20 Uhr geöffnet.

Eine weitere Begebenheit zum Schmunzeln geht aus dem Brief des Stadtdirektors an einen Rodenberger Bürger hervor:

„Sehr geehrter Herr …! Ich bitte Sie sehr, Ihre Ziege nicht mehr in der Nähe der Hecke des Schwimmbades anzubinden. Unser Bademeister gibt sich die erdenklichste Mühe, die Hecke instand zu halten und Ihrer Ziege kann man die Fresslust nicht verbieten.“

1975, ein Jahr nach der Gebiets- und Verwaltungsreform, wurde das Freibad grundlegend erneuert und ausgebaut und am 04. Juli wieder eröffnet. Somit ist unser Freibad in der jetzigen Form 45 Jahre alt und die Aufgaben des Nachtwächters von 1935 übernimmt seit 2007 eine Überwachungskamera.

Wir freuen uns auf eine neue Badesaison, die für uns alle neu und ganz besonders sein wird.

 

AK Rodenberg, Badeanstalt 1953 (Museumslandschaft Amt Rodenberg e.V. CC BY-NC-SA)

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Der 28.04.2005 …

… war ein sonniger Tag als in der Mittagszeit plötzlich die Sirenen heulten und sich aus allen Richtungen Feuerwehrfahrzeuge auf den Weg nach Rodenberg machten. Ein Blick ließ schnell den Grund erkennen : eine schwarze Rauchsäule stieg kilometerweit sichtbar über dem Alten Rodenberg auf.  „Jetzt brennt unser Wahrzeichen ab “ – sagten die vielen Rodenberger bei dem Anblick. Während Reparaturarbeiten der Mühlenkappe war ein Feuer entstanden. Daß Schlimmeres verhindert wurde, verdanken wir dem raschen Eingreifen der Kameraden und Kameradinnen der Rodenberger Feuerwehr sowie allen Feuerwehren der umliegenden Orte.

Freuen wir uns also, daß alles ein glimpfliches Ende gefunden hat und unsere Mühle sich nach der aufwendigen Sanierung als Ausflugsziel mit herrlicher Weitsicht größter Beliebtheit erfreut.

Einige Fotos dazu könnt Ihr auf unserer Galerie anschauen und unter Audio bekommt Ihr einen kurzen geschichtlichen Einblick wie die Rodenberger zu ihrer Windmühle kamen.

 

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